Udo Jung verabschiedet: FV/DJK bedankt sich für unermüdlichen Einsatz

Udo Jung kurz nach dessen Fertigstellung auf dem Kunstrasenplatz des FV/DJK auf dem Roßberg – im vergangenen Jahr konnte eines seiner Herzensprojekte in die Tat umgesetzt werden. (Archivfoto)
Helen MoserIn sein Engagement für den St. Georgener Fußballverein FV/DJK hat Udo Jung über Jahre hinweg viel Zeit investiert – vor allem der Bau des Kunstrasenplatzes auf dem Roßberg wird als sein Meisterstück in Erinnerung bleiben. Nun dankte der FV/DJK St. Georgen Jung, der seit Kurzem keine Ämter mehr im Verein inne hat, mit einer wahren Lobeshymne.
„Über viele Jahre hinweg hat er als zentrale Figur maßgeblich zur Entwicklung des Vereins beigetragen. In seinen Händen liefen alle Fäden zusammen“, fasst der FV/DJK St. Georgen Jungs Wirken in einer Mitteilung zusammen. Dieses war vielfältig: So bekleidete Jung temporär nicht nur das Amt des ersten Vorsitzenden, sondern war auch Jugendleiter, Spielausschussvorsitzender, Trainer und Platzwart.
„In all diesen Funktionen hat er bis zuletzt Großartiges geleistet, wofür ihm der örtliche Fußballverein zu großem Dank verpflichtet ist“, schreibt der FV/DJK. Als erster Vorsitzender packte er stets mit an und lenkte bis vor einiger Zeit noch selbst unermüdlich die Geschicke des Vereins. „Passivität war ihm dabei so fremd wie einem Dortmunder die Bayern“, schreibt der Verein.
Kunstrasenplatz als Meisterstück
Unter Jungs Führung wurden, heißt es vom FV/DJK, „ viele wichtige Entscheidungen getroffen und zukunftsweisende Ziele umgesetzt, die den Verein nachhaltig stärkten“. Sein Meisterstück – die Durchsetzung, Planung und Fertigstellung des Kunstrasens im vergangenen Jahr – gelang ihm nach seiner Amtszeit als Vorsitzender. Für Jung sei das Projekt eine Herzensangelegenheit gewesen, heißt es vonseiten des Vereins.
„Mehr als nur eine Vereinsmitgliedschaft“
„Unermüdlich setzte er sich für die Gewinnung von Spendern, Helfern und sonstigen Unterstützern ein.“ Und als federführender Projektleiter war er einer der maßgeblichen Bausteine, die zum Gelingen des ambitionierten Vorhabens beitrugen. „Für Udo Jung war es mehr als nur eine Vereinsmitgliedschaft – es war Leidenschaft und mit dieser sorgte er dafür, dass aus der Vision Realität wurde“, teilt der Verein mit.
In seiner Rolle als Jugendleiter lag ihm besonders die Förderung des Nachwuchses am Herzen. „Zahlreiche Jugendmannschaften von Vereinen im Umkreis verdanken ihm ihre Erfolge und viele junge Spieler ihre sportliche Laufbahn“, heißt es in der Vereinsmitteilung. „Dank seines Engagements, seiner direkten, menschlichen Art im Umgang mit Trainern und Spielern, sowie seiner Entschlossenheit, die ihm wichtigen Dinge anzupacken, wurden jene Voraussetzungen für die erfolgreiche Jugendarbeit geschaffen, die heute die Stärke und das solide Fundament des FV/DJK St. Georgen geworden sind.“
Mit Schweiß und Herzblut dabei
Und auch als Spielausschussvorsitzender, Trainer und Platzwart habe er stets vollen Einsatz gezeigt. Jungs sportliche Erfahrung, seine organisatorischen Fähigkeiten und sein technisches Wissen waren wertvoll für den reibungslosen Trainings- und Spielbetrieb, schildert der Verein. Mit viel Schweiß und Herzblut sorgte er für den guten Zustand der Sportplätze.
„Sein Wirken hat den Verein nachhaltig geprägt“
Der Verein verabschiede mit Jung „einen großen Vereinsmenschen, der in der Geschichte des Bergstadtvereins immer einen besonderen Platz einnehmen wird und bedankt sich – mit dem Herz in der Hand und der Leidenschaft im Bein – bei einem außergewöhnlichen Mitglied, einem Förderer, einem Wegweiser, einem Vorbild, einem Taktiker und einem Mentor für seine jahrelange Hingabe und sein unvergleichliches Engagement. Sein Wirken hat den Verein nachhaltig geprägt.“