Triberger im Kanton Uri: Tempo bei erneuerbaren Energien

Vor der legendären Lokomotive „Gotthard-Krokodil“ in den Hallen von SBB Historic im schweizerischen Erstfeld am Gotthard trafen sich (von links) die befreundeten Vertreter vom Gotthard sowie aus dem Schwarzwald: Tribergs Stadtmarketingleiter Nikolaus Arnold, Werkstattmitarbeiterin Karin Mangold von SBB Historic, der Leiter der Tourist-Info und Gemeinderat von der Gemeinde Erstfeld am Gotthard, Fabian Zgraggen, der Bürgermeister von Erstfeld am Gotthard, Walter Marty, Tribergs Bürgermeisterstellvertreter Reinhard Storz, Tribergs Bürgermeister Sven Ketterer sowie dem Landrat vom Schwarzwald-Baar-Kreis, Sven Hinterseh.
Stadtverwaltung Triberg- Triberger Delegation besuchte den Kanton Uri – Fokus auf Tourismus und Wasserkraft.
- Partnerschaft mit Erstfeld besteht seit 2012 und wird durch gemeinsame Events gepflegt.
- Neues Wasserkraftwerk versorgt rund 40.000 Personen und ging nach kurzer Bauzeit in Betrieb.
- Andermatt-Resort wurde mit großem Investitionsvolumen realisiert und schuf viele Arbeitsplätze.
- Besichtigt wurden zudem die Amtsstuben in Altdorf und die legendäre SBB-Krokodillok.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Seit der Neueröffnung des Schwarzwaldbahn-Erlebnispfades im Jahr 2012 kooperiert die Stadt Triberg zusammen mit der Gotthardbahn-Metropole Erstfeld im touristischen Marketing.
Auch dort gibt es den Gotthardo-Wanderweg entlang der Gotthardbahn, und der Erbauer der Schwarzwaldbahn, Robert Gerwig, auch beim Bau der Gotthardbahn beteiligt war. Außerdem sorgt ein zweiter Berührungspunkt für einen regelmäßigen Austausch.
So besuchen die Freunde aus dem Kanton Uri mit einem Info-Stand die Schwarzwaldbahn-Tage am Triberger Bahnhof, und die Triberger Touristiker im Gegenzug die Gotthardbahn-Tage in der Gemeinde Erstfeld. Dort ist auch der Kontakt zum damaligen Landratspräsidenten Ruedi Cathry als höchstem Regierungsvertreter des dortigen Schweizer Kantons entstanden.
Cathry dann beim diesjährigen Triberger Schinkenfest mit Schwarzwälder Trachtenumzug mit einer Delegation aus der Schweiz in Triberg zu Gast war. Gemeinsam mit Landrat Sven Hinterseh vom Schwarzwald-Baar-Kreis wurde dabei unter anderem das Wasserkraftwerk an den Triberger Wasserfällen besucht, zumal Ruedy Cathry in der Geschäftsleitung von Energie-Uri sitzt, die vorwiegend mit Wasserkraftwerken fast 40 Prozent des Stroms der Schweizerischen Bundesbahn produziert.
Strom aus Wasserkraft
Mehr als eindrucksvoll war laut Mitteilung dann der zweitägige Besuch in der Kantonshauptstadt Altdorf, bei dem auch die Amtsstuben der dortigen Regierung besichtigt wurden. Beim dortigen Energieunternehmen wurde ein neuartiges Wasserkraftwerk besucht, das in nur zwei Jahren Planungszeit und einer Bauzeit von zwei Jahren in Betrieb genommen werden konnte, und das mittlerweile rund 40.000 Personen mit Strom versorgen kann.
Bei der Besichtigung des Tourismusprojekts „Andermatt-Resort“ mit dem dortigen CEO, wurde der Delegation aus dem Schwarzwald laut Mitteilung deutlich, „was an innovativen Projekten im Tourismusbereich möglich ist, wenn Regierung, einheimische Bevölkerung und Investoren konstruktiv zusammenarbeiten“.

Im neuen Wasserkraftwerk in Erstfeld konnten sich die Gäste aus dem Schwarzwald mit Klaus Rimprecht (links), Tribergs Bürgermeister Sven Ketterer (Zweiter von links), Alt-Landratspräsident Ruedy Cathry (Dritter von links), Landrat Sven Hinterseh (Fünfter von links) vom Schwarzwald-Baar-Kreis, Tribergs erster Bürgermeisterstellvertreter Reinhard Storz (Sechster von links) sowie Tribergs Stadtmarketingleiter Nikolaus Arnold (Siebter von links) einen Eindruck verschaffen, wie mit erneuerbarer Energie Strom produziert wird.
Stadtverwaltung TribergMit einem Kostenvolumen von bisher 1,8 Milliarden Euro wurde hier ein neuer Ortsteil in Andermatt mit hochwertigen Appartements, Hotels und Freizeiteinrichtungen realisiert, der in der Folge viele Arbeitsstellen schaffte und so für die dortigen Dorfbewohner einen nachhaltigen positiven Effekt und ein neues attraktives Doppelskigebiet zur Folge hatte.
In den Hallen der Schweizerischen Bundesbahn SBB Historic besichtigte die deutsche Gruppe die legendäre Krokodillok, die als eine der schönsten je gebauten Lokomotiven gilt. Die Kontakte zu den schweizerischen Freunden seien ausgebaut und vertieft worden.