Triberger Haushalt stabil: Dennoch zeichnen sich Kostenüberschreitungen ab

Wegen lang anhaltender Streueinsätze liegen die Ausgaben für den Winterdienst in Triberg um 21.000 Euro über dem Ansatz. (Symbolbild)
dpa/Moritz Frankenberg- Triberger Haushalt bleibt stabil, doch es gibt Mehrkosten in mehreren Bereichen.
- Winterdienst überschritt den Ansatz um mehr als 21.000 Euro durch lange Streueinsätze.
- Waldsportbad liegt rund 8.000 Euro über Soll, Tourismus verursacht plus 31.300 Euro – Tendenz steigend.
- Grundsteuer B bringt rund 300.000 Euro weniger ein, viele Widerspruchsverfahren bremsen.
- Bürgermeister stellt Verschiebungen in Aussicht, Photovoltaik ist geplant, aber nicht im aktuellen Haushalt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Sorgenfalten gab es noch nicht beim zweiten Quartalsbericht über den Haushalt der Wasserfallstadt, im Wesentlichen bewege man sich im Bereich der Haushaltsansätze – dennoch fanden sich einige Kleinigkeiten.
So wurde der Haushaltsansatz beim Winterdienst wegen lang anhaltender Streueinsätze um mehr als 21.000 Euro überschritten, auch liege die Bewirtschaftung des Waldsportbads rund 8000 Euro über dem Soll. Einmal mehr verlangt die Katholische Verrechnungsstelle einen Nachschlag von rund 36.000 Euro – was bei Michael Hummel (FWV) Fragen hinsichtlich deren Planung aufwarf.
300.000 Euro zu wenig bei Grundsteuer B
Hummel war es auch, der Fragezeichen signalisierte wegen der Grundsteuer B, die rund 300.000 Euro unter Planansatz liege. Christin Rinnus, Leiterin der städtischen Finanzen, erklärte, dies hänge mit den zahlreichen Widerspruchsverfahren zusammen. Es werde ein spannendes Jahr, sagte Bürgermeister Sven Ketterer. Womöglich müssten geplante Maßnahmen aufs kommende Haushaltsjahr verschoben werden.
Im Tourismus ist die Tendenz steigend
In Bezug auf die Wasserversorgung liege man sowohl im Erfolgsplan als auch im Finanzhaushalt im grünen Bereich. Anders sehe es beim Eigenbetrieb Tourismus aus. Bei Bewirtschaftungs-, Unterhaltungs- und Energiekosten seien die Haushalts-Planzahlen bereits ausgeschöpft oder gar überschritten. Die Mehrausgaben lägen bereits jetzt bei rund 31.300 Euro, Tendenz steigend.
Da der Verlustausgleich über den Kernhaushalt erfolge, müssten Mehrausgaben durch Mehreinnahmen oder Minderausgaben an der Stelle ausgeglichen werden. Hier hakte Mike Mauscherning nach. Seit vielen Jahren plädiere die SPD dafür, auf dem Kurhausdach und weiteren städtischen Gebäuden Photovoltaik zu installieren, womit man Energiekosten in größerem Maß einsparen könnte. Der Bürgermeister erläuterte, dass man dabei sei, ein schlüssiges Konzept aufzustellen, allerdings verwies er zugleich darauf, dass dies im aktuellen Haushalt nicht eingeplant sei. Das Gremium nahm den Quartalsbericht zur Kenntnis.
