Triberger Blutspender geehrt
: Anderen Menschen das Leben gerettet

Den Einsatz treuer Blutspender haben der Ortsverein des Roten Kreuzes und die Stadt Triberg gewürdigt.
Von
Hans-Jürgen Kommert
Oberndorf
Jetzt in der App anhören

Die im Triberger Rathaussaal geehrten Mehrfach-Blutspender mit Bürgermeister Gallus Strobel (links) und Georg Wiengarn (Dritter von rechts), Vorsitzender des Roten Kreuzes, sind (von links) Sven Fischer, Aleksandra Gardas, Elisabeth Mickeleit, Thomas Hagemann, Sylvia Schneider, Andreas Maier, Rolf Fehrenbach und Kim Hollstein.

Hendrik Mauritz

„Sie gaben ihr Blut, um anderen Menschen das Leben zu retten – und das gilt auch für Frühgeborene, denn auch diese sind vollwertige Menschen. Nicht nur deshalb ist Ihr Einsatz nie hoch genug einzuschätzen“, betonte Bürgermeister Gallus Strobel bei der Ehrung von Blutspendern im handgeschnitzten Triberger Rathaussaal.

Wie wichtig der Stadt und ihrer Führung die Blutspende und auch die Spender sind, beweist die Tatsache, dass in der Satzung der Stadt festgelegt sei, dass Blutspender mit mindestens 75 Spenden auch von der Stadt geehrt würden, sie erhalten eine Ehrenurkunde und den Wappenteller. Dies wurde auch ersichtlich, weil Bürgermeister-Stellvertreter Reinhard Storz, Michael Hummel, Fraktionssprecher der Freien Wähler, sowie Nußbachs Ortsvorsteher Heinz Hettich anwesend waren.

Viele der zu Ehrenden seien auch in anderen Ehrenämtern zu finden, „und viele Dinge hier in Triberg leben vom ehrenamtliches Engagement“, wusste Strobel. Dennoch sei es keineswegs selbstverständlich, dass man freiwillig und unentgeltlich eines der kostbarsten Güter abgebe, das Blut. Daher sei es ein „erlauchter Kreis“, der sich zusammen gefunden habe, mit erfreulichen Zahlen.

Georg Wiengarn, Vorsitzender des Ortsvereins Triberg/Schonach des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), dankte den Spendern. „Blut ist noch immer ein ganz besonderer Saft, auch heute kann man es, trotz intensiver Forschung, noch immer nicht künstlich herstellen. Blutspenden tut gut, ist gesund – und wir brauchen es“, machte er Mut für weitere Spenden. Er dankte für ihre Uneigennützigkeit und Nächstenliebe. Die zu ehrenden 13 Blutspender verdienten als Lebensretter höchste Anerkennung und den Dank aller Mitbürger. Insgesamt 405 Spenden tätigten sie, das sind 202,5 Liter Blut.

Wappenteller überreicht

Für 100 Spenden wurde Sven Fischer mit der Blutspender-Ehrennadel in Gold mit goldenem Eichenkranz und der Zahl 100 sowie mit der Bürgermedaille und der Ehrennadel in Bronze der Stadt geehrt. Den Wappenteller der Stadt mit Urkunde sowie die Ehrennadel in Gold mit Kranz und der Spendenzahl 75 erhielt Elisabeth Mickeleit. Die Ehrung für 50 Blutspenden mit der Ehrennadel in Gold mit goldenem Eichenkranz und der Zahl 50 ging an Thomas Hagemann, Steffi Laube und Sylvia Schneider.

Zehnmal zur Ader gelassen wurden Rolf Fehrenbach, Aleksandra Gardas, Kim Hollstein, Fiona Laube, Andreas Maier, Rebecca Rühlemann, Elias Schwer sowie Beata Stuka. Sie erhielten die Blutspenderehrennadel in Gold.

Das Schwarzwälder BAARometer
Montag - Freitag um 7.00 Uhr
Alles Wichtige aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis Montag bis Samstag im kompakten Überblick.