Triberger Baugenossenschaft: Smarte Sanierung gegen den Heizungshammer

Andreas Weisser, rechts, und Rolf Gehringer, stehen an der Spitze der Baugenossenschaft in Triberg. Sie wollen ihren Mietern auch künftig bezahlbaren Wohnraum und warme Stuben ermöglichen und erzählen bei der Mitgliederversammlung am Mittwoch, 14. Oktober, wie das geht.
Erika Rapthel-Kieser- Triberger Baugenossenschaft setzt auf energetische Sanierung und Bestandserhaltung.
- Ziel ist bezahlbarer Wohnraum bei steigenden Lebenshaltungskosten.
- 280 Mietobjekte und zehn Gewerbeeinheiten gehören der Genossenschaft.
- Im Jahr 2026 investierte sie rund 950.000 Euro in Modernisierungen.
- Projekte: Hauptstraße 62 mit neuem Dach und PV – Hoflehen 19 mit Dach- und Kanalsanierung.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Um Wohnen für ihre Mieter und Anteilseigner weiter bezahlbar zu machen, setzt die Führungsspitze der Baugenossenschaft Triberg vor allem auf energetische Sanierung, Wärmedämmung und kluge Bestandserhaltung. Das soll, so versichern der Vorstandsvorsitzende Andreas Weisser und Vorstandsmitglied Rolf Gehringer, auch künftig bei der Baugenossenschaft Triberg im Mittelpunkt stehen.
Die Mitgliederversammlung ist am Mittwoch, 14. Oktober. Dann wollen Vorstand und Aufsichtsrat den Mitgliedern ihren Bericht dazu vorlegen. Immerhin ist die Triberger Baugenossenschaft als größter Besitzer von Immobilien auch größter Vermieter in der Region.
Und bezahlbarer Wohnraum ist nicht nur in Berlin, sondern eben auch rund um die beliebte Wasserfallstadt ein zentrales Thema. 280 Wohnungen, zehn gewerbliche Einheiten sowie über 120 Garagen und Stellplätze sind mittlerweile Eigentum der Triberger Wohnbaugenossenschaft und ihrer rund 500 Mitglieder, die 4339 Geschäftsanteile halten.
Triberger Baugenossen setzen auf energieeffizientes Sanieren
Der Vorstandsvorsitzende Andreas Weisser und Vorstandsmitglied Rolf Gehringer kennen die Sorgen ihrer Mieter und Wohnungsinhaber. Bei steigenden Lebenshaltungskosten wird vor allem das Heizen immer mehr zur Herausforderung. Die Baugenossenschaft plant, dagegenzuhalten.
„Es geht darum, den Bestand nachhaltig zu bewirtschaften und gezielt in energieeffiziente Modernisierungen zu investieren. Die Sicherstellung bezahlbaren Wohnraums in unserer Region bleibt dabei ein zentrales Anliegen, ebenso wie die Stärkung der Gemeinschaft und die Förderung sozialer Verantwortung“, sagt Weisser unserer Redaktion.
Die Genossenschaft rechnet mit Blick auf die kommenden Jahre mit einer stabilen Mietnachfrage, weiß aber auch, um den wachsenden Druck auf die Haushalte durch steigende Lebenshaltungskosten. „Im Jahr 2026 haben wir insgesamt rund 950.000 Euro investiert. Neben der Renovierung von Wohnungen haben wir auch zwei größere energetische Sanierungsprojekte umsetzen können“, berichtet Weisser.
Das war zum einen das Wohn- und Geschäftshaus in der Hauptstraße 62. Für rund 235.000 Euro bekam es ein neues Dach mit PV-Anlage, eine neue Fassade und andere Fenster. Unweit davon, in der Hauptstraße 54, hatte die Baugenossenschaft selbst kurz zuvor ein neues Domizil gefunden. Nachdem sie lange keinen geeigneten Mieter fand, entschloss sich die Verwaltungsspitze der Baugenossen für den Umbau und die Sanierung dieser Immobilie und zog dann selbst ein.

Rund 235.000 Euro kostete die Sanierung des Triberger Wohn- und Geschäftshauses in der Hauptstraße 62. Jetzt gibt es eine PV-Anlage auf dem Dach, eine neue Fassade und bessere Fenster.
Erika Rapthel-KieserSaniert wurde auch das Hochhaus im Hoflehen 19. In dem gibt es 15 Wohnungen. Zu denen gehören ein Aufzug, Balkone und Stellplätze. Für diese Immobilie wurden für rund 50.000 Euro die Kanalisation umfangreich saniert und der Hofbereich mit Sandkasten erneuert. Ebenso wurde die umfangreiche und energetische Dachsanierung für rund 225.000 Euro gerade in Angriff genommen.
Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2026 werde, so Weisser und Gehringer, trotz dieser großen Investitionen auch 2026 eine stabile wirtschaftliche Entwicklung wiederspiegeln. Und weil die Energiewende die Wohnungswirtschaft weiterhin vor große Herausforderungen stelle, werden energetische Sanierungen und Umbauten auch künftig eine zentrale Rolle bei der Baugenossenschaft Triberg spielen.
„Die Sicherstellung bezahlbaren Wohnraums in unserer Region bleibt dabei ein zentrales Anliegen, ebenso wie die Stärkung der Gemeinschaft und die Förderung sozialer Verantwortung“, so Weisser. In der Mitgliederversammlung am Mittwoch, 14. Oktober, ab 19 Uhr, im Landgasthof „Zur Lilie“ in Tribergs, Wallfahrtstraße 3, wollen Vorstand und Aufsichtsrat den Mitgliedern ihren Bericht dazu vorlegen.