Teddybär-Tour in Furtwangen: Lastwagen bringen Kinder zum Strahlen

70 Brummis werden am Samstag, 10. Oktober, auf der Katharinenhöhe erwartet. Bei der siebten Teddybär-Tour ab 14 Uhr wollen sie den jungen Patienten der Klinik und deren Geschwistern mit dieser Rundfahrt ein besonderes Erlebnis bieten. (Archivbild)
Stefan Heimpel- Rund 70 Lastwagen fahren am Samstag, 10. Oktober, die siebte „Teddybär-Tour“.
- Start ist ab 14.15 Uhr an der Rehaklinik Katharinenhöhe in Furtwangen.
- Route: Katharinenhöhe, Schönwald, Schonach, Triberg, B33 Richtung St. Georgen, Brigach, zurück.
- Kinder und Geschwister fahren mit – die Fahrer beteiligen sich aus Herzensangelegenheit.
- Keine Parkplätze an der Klinik; Zufahrt von der Escheck muss für den Korso frei bleiben.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Rund 70 große Lastwagen sind am Samstag, 10. Oktober, in der Region unterwegs: Die Brummis fahren bei der inzwischen siebten „Teddybär-Tour“ für und mit den jungen Patienten und deren Geschwister der Rehaklinik Katharinenhöhe in Furtwangen.
Bernd Bick aus Deißlingen bietet gemeinsam mit dem Lastwagen-Fanclub „Buschbamber Nürburgring“ bereits die siebte Truckrundfahrt für die Kinder der Klinik an. Die meisten kennen den Schlager „Ruf Teddybär 1-4“ von Jonny Hill über eine Lastwagen-Fahrt für einen behinderten Jungen. Aus diesem Hit entstand dann der Titel „Teddybär-Tour“, für die Patienten der Katharinenhöhe sicher der passende Titel.
Insgesamt erwartet man in diesem Jahr wieder rund 70 Lastwagen. Die Brummis gehen ab 14.15 Uhr in drei Gruppen auf den Rundkurs. Die Strecke führt von der Katharinenhöhe über Schönwald nach Schonach und Triberg. Von dort geht es weiter über die B33 Richtung St. Georgen und vom Klosterweiher über Brigach zur Fuchsfalle und wieder zurück nach Schönwald und zur Katharinenhöhe.
Es kann auch mal ein bisschen lauter werden, wenn die Lastwagen-Fahrer Signal geben und damit auf den Korso aufmerksam machen. Den Kindern gefällt das, und das ist in diesem Fall das Wichtigste. Die Jungen und Mädchen freuen sich besonders, wenn entlang der Strecke die Zuschauer an der Straße stehen oder von der Terrasse aus bei einem Tässchen Kaffee den Trucks mit ihren jungen Passagieren zuwinken.
Bleibende Erinnerung auch für die Fahrer
Aber nicht nur die Kinder freuen sich, genauso auch die Brummi-Fahrer. Viele von ihnen sind von Anfang an dabei und warten schon wieder gespannt auf die nächste Teddybär-Tour. Das Leuchten der Kinderaugen ist für sie eine bleibende Erinnerung.
Die Rehaklinik Katharinenhöhe teilt in diesem Zusammenhang mit, dass es während der Teddybär Tour keine Parkmöglichkeit bei der Klinik gibt. Es werden alle Parkplätze für die Lastwagen benötigt. Und auch die Zufahrtsstraße von der Escheck zur Klinik sollte auf jeden Fall frei bleiben, um die Tour nicht zu gefährden.
Ausflüge zum Truck Grand Prix auf dem Nürburgring
Die Buschbamber Nürburgring sind ein kleiner Trucker-Fanclub von ein paar Männern aus dem Bereich Rottweil, Tuttlingen und Balingen, die schon seit mehr als 25 Jahren regelmäßig zum Truck Grand Prix auf dem Nürburgring fahren.

Die Trucker hoffen auch auf viele Zuschauer entlang der Strecke, die den Lastwagen und ihren Passagieren zuwinken.
Stefan HeimpelNeben dieser gemeinsamen Fahrt zum Nürburgring veranstalten die Buschbamber auch jedes Jahr mit ihren Familien ein Wintergrillen.
Erlös an die Katharinenhöhe gespendet
Auch die Country-Band „Schwarzpulver“ aus Deißlingen, die seit 2005 im ganzen süddeutschen Raum auftrat, engagierte sich für die Katharinenhöhe. Bis zur Auflösung der Band wurde regelmäßig unter der Regie von Bernd Bick und den Buschbamber in Deißlingen ein Country-Open Air veranstaltet. Mehrmals wurde der Erlös dieser Veranstaltung an die Katharinenhöhe gespendet.
Seit 2018 organisiert er nun ebenfalls für die Klinik diese Lastwagen-Tour. Im Kopf hat er diese Idee schon lange, bei einem Truck-Oldtimertreffen gab es dann viel Zustimmung für diese Idee. Im ersten Jahr hatte man die Zahl der teilnehmenden Lastwagen auf 50 begrenzt. Nach den guten Erfahrungen erhöhte man die Zahl auf 70. Schon damals hätte Bernd Bick problemlos 200 Fahrzeuge zur Verfügung gehabt. Doch sehr schnell musste die Anmeldeliste aus praktischen Gründen geschlossen werden. Die Platzverhältnisse auf der Escheck und bei der Katharinenhöhe ließen nicht mehr Teilnehmer zu.
Nachfrage ist groß
Auch in diesem Jahr werden wieder mehr als 70 Lastwagen bei der Klinik erwartet. Die Nachfrage ist ungebrochen groß: Am Morgen um 8.15 Uhr stellte Bernd Bick das neue Treffen ins Internet, um 11.01 Uhr war die Anmeldeliste bereits überfüllt.

