Technologietag in Peterzell: Vernetzung ist der Schlüssel

Die einzelnen Stände bei der Inhouse-Messe finden großes Interesse und sind gut besucht.
Richard Schuster- Schunk Electronic Solutions lud in Peterzell zum Technologietag „LineXchange“ ein.
- Rund 140 Gäste und 40 Firmen kamen, zwölf Partner arbeiteten mit dem Gastgeber zusammen.
- Ziel war Vernetzung mit Fachvorträgen, Live-Demos und Zeit für Gespräche – keine reine Verkaufsmesse.
- Kernaussage: Vernetzung ist der Schlüssel, technisch wie organisatorisch, komplette Prozessketten im Blick.
- Themen im Fokus waren Automatisierung, Qualität, Rückverfolgbarkeit, Nachhaltigkeit und Fachkräftemangel.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Jede Menge los war dieser Tage beim Technologietag der Schunk Electronic Solutions. Die Firma hatte an ihrem Standort im Gewerbegebiet Hagenmoos zu „LineXchange“ eingeladen – nach eigener Aussage „ein Treffpunkt für alle, die Elektronikfertigung aktiv gestalten“.
Derzeit arbeiten knapp 200 Mitarbeiter für Schunk im Werk in Peterzell. Produziert werden dort Systeme im Sektor von Elektronik-Fertigungsprozessen, zum Beispiel in den Bereichen Nutzentrenn-, Greif-, Spann- oder Automatisierungstechnik.
Marketingleiter Luca Pantel erläuterte im Gespräch mit unserer Redaktion den Zweck dieses Zusammenkommens. Man wolle mit „LineXchange“ nicht nur Verkaufsmesse für einschlägige Produkte der Elektronikfertigung sein, sondern verstehe sich vor allem als Plattform mit Zeit für Gespräche, diversen Fachvorträgen und dem Austausch neuer Impulse.
Technologien konkret erlebbar machen
Zusätzlich wolle man Technologien konkret erlebbar machen. Im vergangenen Jahr habe Schunk erstmals dieses Angebot an Firmen und Kunden gemacht. In diesem Jahr könne man bereits rund 140 Gäste – darunter etwa 70 Kunden – sowie 40 teilnehmende Firmen begrüßen. Bei „LineXchange“ arbeite Schunke Electronic Solutions mit zwölf weiteren Partnerfirmen vertrauensvoll zusammen, erläuterte Luca Pantel. Auch für das kommende Jahr sei „LineXchange“ wieder geplant.

Gespannt verfolgen die Besucher die einzelnen Fachvorträge bei „LineXchange“.
Richard SchusterIn der Fertigungshalle hatten neben dem Gastgeber weitere Firmen ihre Stände zur sogenannten Inhouse-Messe aufgebaut. Deren Mitarbeiter präsentierten später Technologien und Produkte live und standen für fachlichen Austausch zur Verfügung.
Heiko Zimmermann, Vertriebsleiter bei Schunk Electronic, begrüßte die Gäste. Entsprechend eines Zitats unbekannten Ursprungs, „Innovation entsteht selten alleine. Sie entsteht dort, wo unterschiedliche Menschen ihre Ideen teilen“, erläuterte er das Konzept des Treffens. Heute reiche Geschwindigkeit längst nicht mehr aus.
Kompensieren des Fachkräftemangels
Mehr denn je gefragt seien zusätzlich Flexibilität, Automatisierung, Qualität, Rückverfolgbarkeit, Nachhaltigkeit sowie das Kompensieren des Fachkräftemangels, unter dem gerade auch die Firmen der Elektronikfertigung stark zu leiden hätten.

Sebastian Siemes-Haidle berichtet über „sein“ Unternehmen, die Schunk Electronic Solutions.
Richard SchusterAls Moderator des Technologietages übernahm anschließend der Unternehmer und Influencer Merlin Reingruber das Mikrofon. Er hatte bereits am Vortag, ebenfalls im Rahmen von „LineXchange“, in Villingen einen Vortrag über die „Zukunftsperspektiven für die Elektronikindustrie in Europa“ gehalten.
Und er kündigte auch schon zum ersten Fachvortrag des Tages gewissermaßen den „Hausherrn“, Sebastian Siemes-Haidle, Produkt-Manager bei Schunke, an. Bezug nehmend auf „seine“ Firma, spannte er den Bogen „vom Nutzentrennspezialisten zum offenen Systempartner für vernetzte Elektronikfertigung“, bei der komplette Prozessketten abgedeckt würden.
Quintessenz seiner Rede: „Vernetzung ist der Schlüssel – sowohl technisch als auch organisatorisch.“ Einige der an „LineXchange“ teilnehmenden Firmen folgten mit weiteren interessanten Fachvorträgen. Nach dem Mittagsbuffet – ein Catering-Unternehmer sorgte für das leibliche Wohl der Besucher – präsentierte die Schunk Electronic Solutions an einem ihrer Stände „die Kern-Vorteile der Lineardirekt-Technologie“.
