Tag der offenen Tür bei Schönwald
: Blick hinter die Kulissen der Katharinenhöhe

Die Rehaklinik Katharinenhöhe öffnete am vergangenen Sonntag ihre Türen. Interessierte konnten einen Blick hinter die Kulissen der Einrichtung werfen.
Von
Stefan Heimpel
Furtwangen/Schönwald
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Ein attraktives Angebot gleichermaßen für die Patienten der Klinik wie für die Besucher bei diesem Tag der offenen Tür: Sie konnten mit dem Dampfzug gemütlich ihre Runden drehen.

Ein attraktives Angebot gleichermaßen für die Patienten der Klinik wie für die Besucher bei diesem Tag der offenen Tür: Sie konnten mit dem Dampfzug gemütlich ihre Runden drehen.

Stefan Heimpel
  • Die Rehaklinik Katharinenhöhe lud am vergangenen Sonntag zum Tag der offenen Tür ein.
  • Statt eines Familienfests im ersten Halbjahr gab es Führungen – organisatorische Gründe.
  • Über 100 Gäste sahen pädagogische, medizinische und psychosoziale Angebote im Haus.
  • Klinikleitung und Ärzte führten Gruppen, auch Spender und Ehemalige kamen zu Besuch.
  • Highlights: neue Video-Ganganalyse in der Physiotherapie und ein Mini-Dampfzug für alle.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Reges Interesse herrschte beim Tag der offenen Tür in der Rehaklinik Katharinenhöhe. Zahlreiche Besucher ließen sich die Klinik und ihr breites Angebot für die krebskranken und herzkranken Kinder mit ihren Familien sowie die erkrankten Jugendlichen ausführlich erläutern.

Eigentlich hatte man in der Katharinenhöhe geplant, in diesem Jahr das große Familienfest einmal in das erste Halbjahr zu legen. Doch dies scheiterte dann an organisatorischen Fragen. Vor allem war es nicht möglich, genügend Bierbänke und Tische für bis zu 5000 Besucher zu organisieren. Denn zu diesem Zeitpunkt, Anfang Juli, sind überall große Feste und die Garnituren, die der Klinik sonst von der Brauerei kostenlos zur Verfügung gestellt werden, sind schon fest eingeplant. Aber auch viele der ehrenamtlichen Helfer waren in dieser Zeit bei ihren eigenen Vereinen aktiv.

Daher wurde stattdessen ein Tag der offenen Tür angeboten. Denn es gibt immer wieder großes Interesse an der Arbeit der Klinik. So waren es weit über 100 Besucher, die in kleinen Gruppen durch die Klinik geführt wurden.

In verschiedenen Kleingruppen wurden die Besucher durch die Rehaklinik Katharinenhöhe geführt und ihnen das ganze pädagogische, medizinische und psychosoziale Konzept erläutert. Diese Gruppe wurde von Klinikleiter Stephan Maier (zweiter von rechts) geführt.

In verschiedenen Kleingruppen wurden die Besucher durch die Rehaklinik Katharinenhöhe geführt und ihnen das ganze pädagogische, medizinische und psychosoziale Konzept erläutert. Diese Gruppe wurde von Klinikleiter Stephan Maier (Zweiter von rechts) geführt.

Stefan Heimpel

Als Führer fungierten Klinikleiter Stephan Maier, Chefarzt Siegfried Sauter, Verwaltungsleiterin Ilona Kollum und der künftige Geschäftsführer Michael Schreiner, der seit 1. Juni nun fest im Haus ist. Außerdem nutzten viele Mitarbeiter der Klinik die Gelegenheit, um ihren Angehörigen einmal diesen besonderen Arbeitsplatz und das Prinzip der familienorientierten Nachsorge vorzustellen.

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Die Besucher seien sehr interessiert gewesen, so Stephan Maier. Die Besucher waren dabei aus ganz unterschiedlichen Gründen da. Zum einen gab es Besucher, die noch nie in der Klinik waren und die Arbeit einmal kennenlernen wollten. Dann gab es Spender, die bei einem solchen Besuch immer wieder erfuhren, wie die jeweiligen Spenden eingesetzt werden. Und nicht zuletzt kamen auch ehemalige Patienten und frühere Mitarbeiter. Gerade bei den ehemaligen Patienten kamen viele Erinnerungen auf und es gab auch ein Wiedererkennen – selbst mehr als 30 Jahre nach dem Klinikaufenthalt.

Rundgang durch die Klinik

Im zentralen Veranstaltungsraum hatten die Gäste die Gelegenheit, eine Pause einzulegen und bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch zu kommen. Im Fokus standen aber die Rundgänge durch das Haus. Erste Station war der pädagogische Bereich, in dem sowohl die erkrankten Kinder als auch ihre Geschwister betreut werden. Hier gibt es Angebote für die ganze Gruppe, aber auch getrennte Angebote. Für die kranken Kinder ist es beispielsweise wichtig, mit anderen Kindern ihre Gedanken und Erfahrungen zu teilen. Für Geschwisterkinder gibt es dann wieder persönliche Probleme, die in der Gruppe angesprochen werden. Dazu gehört etwa die Erfahrung, dass das kranke Geschwisterkind besonders viel Zuneigung erfährt. Ebenso wichtig sei bei solchen Themen und für den persönlichen Austausch die psychosoziale Betreuung mit unterschiedlichsten Angeboten.

Auf Interesse stieß auch der Bereich der Physiotherapie mit einer neuen Video-Ganganalyse, welche die Besucher selbst ausprobieren konnten. Dazu gab es noch ein besonderes Angebot für Besucher und Patienten: Zwei Tage lang war wieder der von den Familienfesten bekannte Mini-Dampfzug zu Gast und zog seine Runden.

Nicht zuletzt wurde bereits der Termin für das nächste große Familienfest im kommenden Jahr am 19. September bekannt gegeben.