Südlicher Ortskern: So soll die Rotwaldstraße in Königsfeld in Zukunft aussehen

Vorplanungen für eine umfassende Sanierung der Rotwaldstraße waren Thema im Gemeinderat.
Stephan Hübner- Königsfeld plant die Sanierung der Rotwaldstraße – der Alleencharakter soll erhalten bleiben.
- Fahrbahn soll auf 5,50 Meter schmaler werden, Begegnungsverkehr bleibt möglich.
- Mehr Grünflächen im Norden und breitere Gehwege bis zwei Meter, teils mit Heckenrodung.
- Alte oder kranke Bäume werden ersetzt, klimaangepasste Arten und zwei Pflanzbeete sind vorgesehen.
- Parken längs statt schräg, farblich markierte Flächen statt Parktaschen; neue Residenza-Leuchten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Erhalten werden soll nach Meinung von Landschaftsplaner Marius Weißhaupt und Rainer Christ von BIT-Ingenieure der „wunderschöne Alleencharakter“. Allerdings sei die Straße mit sechs bis 6,5 Meter Breite etwas überdimensioniert, weshalb man 5,50 Meter vorschlage, so Christ. Das reiche für Begegnungsverkehr aus.
So frei werdende Gebiete sollen größtenteils zu Rasenflächen werden, der Grünstreifen im Norden laut Weißhaupt einen Meter breiter. Das brächte Versickerungsfläche für Niederschlagswasser und würde Bäumen mehr Wurzelraum geben.
Angedacht ist der Erhalt zweier im Norden vorhandener Pflanzbeete, neu wäre ein Trinkbrunnen im Kreuzungsbereich.
Im Sinne klimaangepasster Gestaltung sollen in Abstimmung mit dem Baumsachverständigen große Bäume vor allem nördlich stehen bleiben.
Sehr alte Bäume
Einzelne Bäume seien aber sehr alt und deshalb zu ersetzen, im Süden Gehölze zu ergänzen, wobei man auf klimaangepasste Bäume Wert lege, so Weißhaupt. Laut Beate Meier sind einige nicht mehr gesund, Beschattung nicht so gegeben. Sie warb dafür, beidseits die selben Baumarten einzusetzen.
Die Rasenpflaster an Einfahrten sollen erhalten, Gehwege beidseitig auf bis zu zwei Meter erweitert werden. Allerdings wären dazu einige auf Gemeindegrundstück oder dem Gehweg stehende Hecken zu roden und neu zu pflanzen. Dazu ist eine Anliegerversammlung geplant.
Möglicherweise würden ähnlich der Friedrichstraße ein bis zwei Bänke aufgestellt, da es sich um die Verbindung des Kernorts zum Einkaufsstandort handelt. Neun neue Residenza-Leuchten sind nötig, um teilweise im südlichen Bereich vorhandene Solarleuchten zu ersetzen.
Farblich markierte Parkflächen
Diskutiert wurde über Parken. Link plädierte für farblich markierte Parkflächen statt -taschen. Letztere sind nach Meinung von Meier unflexibel. Vorhandene schräg angelegte Parkplätze sollen längs der Straße angeordnet werden. Matthias Weisser warb dafür, sich die Buchenberger Straße als Vorbild zu nehmen. Mäandernd sollten die Parkplätze aber nicht entstehen, so Link.
Dem Vorschlag, angesichts der langen Straße Kreuzungsbereiche zu pflastern, entgegnete Sigrid Fiehn, dass Pflasterungen in der Gemeinde schon mehrfach rückgebaut wurden. Matthias Weisser riet wegen schlechter Erfahrungen in Buchenberg ab.
