Sozialstation St. Marien in Triberg: Nach Unklarheiten im Jahresabschluss – Verantwortliche schaffen Klarheit

Sorgen angesichts der buchungstechnischen Unklarheiten im Zusammenhang mit der Sozialstation St. Marien in Triberg für Klarheit: Pfarrer Markus Ockert (von links), kommissarische Geschäftsführerin Martina Fehrenbach, Vorstand Klaus Nagel, Pfarrer Andreas Treuer, dritter Bürgermeister-Stellvertreterin Marianne Kätsch-Jung (Schönwald), Bürgermeister Sven Ketterer (Triberg) und Bürgermeister Jörg Frey (Schonach).
Gemeindeverwaltung SchonachNach den in der Öffentlichkeit thematisierten buchungstechnischen Unklarheiten im Zusammenhang mit dem Jahresabschluss 2024 der Sozialstation St. Marien in Triberg sehen sich die Verantwortlichen veranlasst, für Klarheit zu sorgen und mögliche Verunsicherungen in der Bevölkerung auszuräumen, heißt es in einer Pressemitteilung der Gemeinde Schonach.
Der Vorstand des Fördervereins, Klaus Nagel, die beiden Pfarrer Andreas Treuer und Markus Ockert sowie die drei Bürgermeister Sven Ketterer (Triberg), Jörg Frey (Schonach) und Christian Wörpel (Schönwald) betonen ausdrücklich und in gemeinsamer Verantwortung, dass es sich bei den festgestellten Problemen ausschließlich um buchungs- und führungstechnische Unstimmigkeiten im Bereich der bisherigen Geschäftsführung handelt.
Diese stünden in keinerlei Zusammenhang mit der praktischen Arbeit der Sozialstation und insbesondere nicht mit der Qualität der Pflege- und Hilfeleistungen.
Unveränderte Versorgung
Im Gegenteil: Die Mitarbeiter der Sozialstation St. Marien leisten laut Mitteilung weiterhin mit großem Engagement, hoher Fachlichkeit und bemerkenswerter Verlässlichkeit ihre tägliche Arbeit. Die Versorgung, Betreuung und Unterstützung der pflegebedürftigen Menschen in der gesamten Raumschaft erfolge unverändert in der gewohnt hohen Qualität und im vollen Umfang. Für die Verantwortlichen bestehe keinerlei Zweifel daran, dass sich die Bürger weiterhin uneingeschränkt auf die Leistungen der Sozialstation verlassen können, betont die Gemeinde.
Besonders wichtig sei den Unterzeichnenden die klare Botschaft an alle Hilfesuchenden sowie deren Angehörige: Es bestehe kein Anlass zur Sorge hinsichtlich der Pflegequalität oder der Versorgungssicherheit. Die aktuellen Unklarheiten betreffen ausschließlich interne organisatorische und buchhalterische Abläufe, die derzeit intensiv aufgearbeitet werden. Es werde mit Hochdruck daran gearbeitet, die Sachverhalte vollständig zu klären und transparent darzustellen.
Strukturen rasch wiederherstellen
Parallel dazu werde auch die Nachfolge für die Position der Geschäftsführung zeitnah geregelt. Die Verantwortlichen seien zuversichtlich, eine geeignete Lösung zu finden, die sowohl fachlich als auch menschlich überzeugt und die Sozialstation in eine stabile und verlässliche Zukunft führt.
Ziel ist es laut Mitteilung, möglichst rasch wieder vollständig geordnete Strukturen zu schaffen und die erfolgreiche Arbeit der Einrichtung nachhaltig zu sichern.
Die Sozialstation St. Marien bleibe damit ein unverzichtbarer Bestandteil der sozialen Infrastruktur in der Region. Sie stehe auch weiterhin für Menschlichkeit, Verlässlichkeit und professionelle Pflege – Werte, auf die sich die Menschen vor Ort seit vielen Jahren verlassen können.