Sanierungen in Königsfeld: Nicht alles läuft rund

Die Mitglieder des Ausschusses werden von Bürgermeister Fritz Link, Dritter von rechts, über die bevorstehenden Maßnahmen an der Verbindung Am Doniswald zum Albert-Schweitzer-Weg informiert.
Karlheinz Hoffmann- Königsfelds Fachausschuss begutachtete drei Objekte – größtes Thema: Hausschwammschäden.
- In der Friedrichstraße 5 erfordert der Befall Rückbau von Mauerwerk und umfangreiche Sanierung.
- Neue Schwammbefunde führen zu Mehrarbeiten, die Kosten steigen über 150.000 Euro.
- Verbindungsweg Am Doniswald–Albert-Schweitzer-Weg: Ausschwemmungen, Firma bessert im Rahmen der Gewährleistung nach.
- Gegen Lieferverkehrsschäden kommt ein Poller, eine teure Erschließung gilt als unwahrscheinlich.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Ausschuss für Umwelt, Technik, Wirtschaft und Verkehr begann seine Sitzung mit einer Besichtigung von drei Objekten im Kernort Königsfeld. Die Hausschwammsanierung in der Friedrichstraße 5 stellt hier wohl das größte Problem dar. Das Gebäude ist derzeit in Teilen eingerüstet. Hier gibt es sowohl im Außenbereich aber vornehmlich im Inneren Spuren von Hausschwamm.
Diese erfordern umfängliche Maßnahmen, die bis zur Entfernung des bestehenden Mauerwerks an manchen Stellen und der Wiederherstellung reichen. Da im Zuge der Arbeiten auch neue Stellen von Hausschwamm entdeckt wurden, sind nun Mehrarbeiten nötig. So erhöhen sich die Kosten auf die ursprünglich geplanten 150.000 Euro. Bürgermeister Fritz Link war es wichtig, hier allen Beteiligten insbesondere auch der Nachbarschaft zu danken, da hier Einschränkungen über einen längeren Zeitraum zu verzeichnen sind.
Um Straßensanierung ging es bei der Begutachtung eines Verbindungsweges von Am Doniswald zum Albert-Schweitzer-Weg. Es handelt sich hier um einen Zufahrtsweg. Erschließungstechnisch fehle hier der Unterbau einer normalen Straße, wie Fritz Link erläuterte. Hier wurde roter Sand wie in der Gemeinde üblich aufgebracht. Offensichtlich war hier der falsche Zeitpunkt gewählt. Es gab Ausschwemmungen. Teile hiervon auch in einen angrenzenden Garten. Im Rahmen einer Gewährleistungsgarantie wird die beauftragte Firma hier tätig werden.
Es gab Ausschwemmungen
Um Schäden auch zu vermeiden, die wie beobachtet wurde, durch Lieferdienste verursacht werden, wird in der Mitte nun ein großer Poller angebracht. Die Zufahrten zu den angrenzenden Grundstücken ist dadurch weiter von der jeweiligen Seite möglich. Eine Erschließung wie sie im Gespräch ist, wird wohl auch an den Kosten von mehreren 100.000 Euro scheitern. Hier müssten die Anwohner wohl beteiligt werden.
Über den Stand des Breitbandausbaus konnten sich die Ausschussmitglieder am oberen Rand der Buchenbergerstraße ein Bild machen. Hier gab es Verwunderung über die angebrachten Markierungen auf der Straßenverbindung in Richtung Buchenberg. Dies, so Fritz Link, sei so nicht geplant gewesen. Dadurch seien erhebliche Verkehrsbeschränkungen zu erwarten.
Heiko Zorn, der Technischer Projektleiter beim Zweckverband Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar wurde darauf angesprochen. So ist hier durch die Nähe zu einer Gasdruckleitung ein Schließen der Leitung nicht möglich. Er wird mit Verantwortlichen nach einer anderen Lösung suchen.
87 Kilometer Leerrohre
Auch die Frage der Benachrichtigung der betroffenen Anwohner konnte geklärt werden. Hier werden die jeweiligen Abschnitte, die weiter gegraben und verlegt werden, im Vorfeld abgegangen. Im Anschluss gibt es eine Benachrichtigung für den betroffenen Abschnitt. Die Arbeiten verliefen planmäßig, so Heiko Zorn. Fritz Link wies noch einmal darauf hin, was hier verbaut wird. So wird auf einer Länge von 25,3 Kilometern gegraben. 87,3 Kilometer Leerrohre werden verlegt. 156.000 Meter Glasfaserkabel sorgen dann für die Breitbandversorgung.