Saisonabschluss in Triberg: Touristen kommen aus der ganzen Welt

Einen interessanten Einblick in „50 Jahre Schwarzwaldgymnasium“ gewähren (von links) Arina Kolmogorow, Lucy Bähr, Carla Mieke und Jana Schmidt – begleitet von Schulleiter Oliver Kiefer (dahinter) – beim Abschluss der Touristik-Saison in Triberg.
Hans-Jürgen KommertWie seit vielen Jahren: Mit dem berühmten Lied des hartgesottenen Junggesellen, dem „Rum isch rum“ (Vorbei ist vorbei) ist offiziell Schluss mit der Touristik-Saison in Triberg.
„Wir wollen so langsam in Richtung Ganzjahrestourismus gehen, aber an diesem Termin dennoch festhalten“, betonte Stadtmarketingleiter Nikolaus Arnold.
Aber, so stellte der Marketingleiter fest, „rum isch rum ist eben doch nicht ganz rum“. Die durch den Klimawandel verursachte Verschiebung der kalten Jahreszeit sorge dafür, dass sich das Ende der Tourismussaison immer weiter nach hinten verschiebe.
Und Arnold blickte auf ein touristisches Jahr zurück, das sehr erfolgreich gewesen sei. Er zeigte auf, dass die Triberger Inklusiv-Karte sehr gut angenommen werde und beispielsweise für eine nie erwartete Belebung des Schwarzwald-Museums gesorgt habe, auch das Instagram-Museum „Triberg Fantasy“ sei häufiger Anlaufpunkt, ebenso profitiere das TribergLand.
Die Besucher kämen zunächst aus allen Ecken Deutschlands, dem benachbarten Ausland, vermehrt aus Spanien und Saudi Arabien und auch aus Japan – man sehe, Triberg sei „dick drin im internationalen Geschäft“. Man sei dabei, das Schwarzwaldmuseum gemeinsam mit dem Heimat- und Gewerbeverein zu modernisieren.
Kurzer Rückblick
In einem kurzen Rückblick ließ er das touristische Jahr Revue passieren, das mit dem Stadtfest begann. Zum Fest zeigte Arnold zahlreiche Bilder. Und auch heuer hatte er wieder ein „Special“. Mit ihrem Schulleiter Oliver Kiefer waren die vier Gymnasiastinnen Arina Kolmogorow, Lucy Bähr, Carla Mieke und Jana Schmidt gekommen – sie stellten das Schwarzwaldgymnasium im 50. Jubiläumsjahr vor – mit dem Fest als Höhepunkt. Dazu führe man Schüleraustausche mit den französischen Städten Estaires und Fréjus durch, auch zu einer polnischen Partnerstadt unterhalte man Beziehungen.
Während der gesamten Zeit bewies die Stadt- und Kurkapelle unter der Leitung von Hansjörg Hilser immer wieder ihr hohes musikalisches Können und unterhielt mit zauberhaften Titeln, sowohl aktuelle als auch Klassiker der Blasmusik. Und natürlich wurde am Ende das Lied über den Junggesellen gesungen und gepfiffen.