„Rum isch rum“ in Triberg: 713.000 Tagesgäste und ein Lied zum Saisonfinale

Zum Ende der Tourismus-Hauptsaison heißt es auch in Triberg „Rum isch rum“, wichtig ist dabei auch immer die Stadt- und Kurkapelle Triberg.
Hans-Jürgen Kommert- Triberg beendet die Hauptsaison mit „Rum isch rum“ – doch das Saisonende verschiebt sich.
- Grund ist die mildere Witterung, sagt Marketingleiter Nikolaus Arnold.
- Bilanz dieses Jahr: 164.400 Übernachtungen und knapp 713.000 Tagesgäste bis Ende Oktober.
- Die Inklusiv-Karte belebt das Schwarzwald-Museum, Wertschöpfung über 12 Millionen Euro.
- Asklepios-Klinik: 120 Beschäftigte, mehr Patienten nach Umbau, Wartezeit acht Wochen.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Wie seit vielen Jahren: Mit dem berühmten Lied des hartgesottenen Junggesellen, dem „Rum isch rum“ (vorbei ist vorbei), ist ganz offiziell Schluss mit der Touristik-Saison in Triberg. Und wie in den Vorjahren sangen und pfiffen Musiker wie auch Gäste selbstverständlich auch in diesem Jahr dazu.
Dennoch, so stellte Marketingleiter Nikolaus Arnold im Kurhaus fest: „Rum isch rum ist eben doch nicht ganz rum.“ Die durch den Klimawandel verursachte Verschiebung der kalten Jahreszeit sorge dafür, dass sich das Ende der Tourismussaison immer weiter nach hinten verschiebe.
Arnold blickte auf ein touristisches Jahr zurück, das nach verhaltenem Beginn erfolgreich geworden sei. Er zeigte auf, dass die Triberger Inklusiv-Karte hervorragend angenommen werde und für eine nie erwartete Belebung des Schwarzwald-Museums gesorgt habe. In einem Rückblick ließ er das touristische Jahr Revue passieren, das mit dem Triberger Schinkenfest und einem wundervollen Trachtenumzug begann. Die Zahlen fasste er kurz zusammen: 164.400 Übernachtungen gab es, an Tagesgästen wurden bis Ende Oktober knapp 713.000 gezählt – allerdings waren viele dabei nicht am Wasserfall. Die Gäste generierten deutlich mehr als 12 Millionen Euro Netto-Wertschöpfung.

„Rum isch rum“ - die Stadt- und Kurkapelle singt und pfeift mit
Hans-Jürgen KommertImmer wieder hat Arnold auch besondere Menschen zu Gast. In diesem Jahr stellte Stefan Bartmer-Freund, Leiter der Asklepios-Klinik, sein Haus und dessen Entwicklung in vielen Jahrzehnten vor. Auch Andrea von den Berg, die Nachfolgerin von Privatdozent Thomas Widmann, des für die positive Entwicklung der Klinik wichtigen Chefarztes, stellte er in knappen Worten vor. „Die Klinik gehört in Triberg mit 120 Beschäftigten zu den größten Arbeitgebern. Auch dank des Umbaus der Villa konnten wir unsere durchschnittliche Belegung von 83 auf 148 Patienten steigern. Unsere Klinik ist mit 2500 Patienten und rund 600 Begleitpersonen jährlich auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor“, betonte er. Derzeit liege die Wartezeit auf einen Therapieplatz bei acht Wochen. Um noch leistungsfähiger zu werden, wolle man die ambulante Versorgung – auch mit Blick auf die Bevölkerung – weiter ausbauen. „Wir haben nicht nur supergute Mitarbeitende, sondern auch die besten Patienten der Welt“, schloss er.
Während der gesamten Zeit bewies die Stadt- und Kurkapelle unter der Leitung von Hansjörg Hilser immer wieder ihr hohes musikalisches Können und unterhielt mit schönen Melodien, sowohl Klassiker der Blasmusik als auch aktuelle. Und natürlich wurde am Ende das Lied über den Junggesellen gesungen und gepfiffen.
