Rettungskräfte in Vöhrenbach: Eine neue Drohne für die Feuerwehr

Vöhrenbachs Bürgermeister Heiko Wehrle übergibt die neue Drohne an die gleichnamige Gruppe der Feuerwehr. Im Bild Sven Riese (Firma Drohne 112), Janik Dold, der stellvertretende Kommandant Alexander Schneider, Jonas Blessing, Gesamtkommandant Ralf Heizmann, Kommandant Oliver Schrenk, Bürgermeister Heiko Wehrle, Yannik Ketterer, Claus Dold und Matthias Müller (Firma Drohne 112).
Hartmut Ketterer- Vöhrenbachs Feuerwehr hat eine neue Drohne in Betrieb genommen – die alte war von 2021.
- Der Gemeinderat stellte rund 12.000 Euro bereit, um die Ersatzbeschaffung zu finanzieren.
- Technik: Flug bis 1000 Meter Höhe, acht Kilometer Reichweite, 45 Minuten Flugzeit.
- Vier Akkus ermöglichen längere Einsätze, dazu Wärmebild, Entfernungsdaten und Höhendaten.
- Schulung durch Drohne 112 fand statt, die Drohnengruppe übt dieses Jahr mehrfach.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die technische Ausrüstung spielt eine entscheidende Rolle bei der vielseitigen Aufgabenbewältigung der Feuerwehr. In diesen Tagen nahm die Freiwillige Feuerwehr Vöhrenbach eine neue Drohne in Betrieb, um bei künftigen Bränden oder anderen Einsätzen noch gezielter und in Minutenschnelle reagieren zu können.
Die bisherige alte Drohne wurde im Jahr 2021 angeschafft. Inzwischen gab es schon keine Ersatzteile mehr. Eine Ersatzbeschaffung musste deshalb eingeleitet und mit dem Haushalt der Stadt Vöhrenbach abgestimmt werden. Runde 12.000 Euro waren der finanzielle Rahmen, den der Gemeinderat bewilligte.
Welchen Stellenwert eine Drohne bei der Feuerwehr mittlerweile hat, zeigte sich schon in der Vergangenheit. Hier ging der Drohnengruppe unter der Leitung von Jonas Blessing ein guter Ruf voraus. So wurde die Vöhrenbacher Drohne zu unterschiedlichen Einsätzen gerufen. Auch innerhalb der Wehr wurde sie öfter eingesetzt. Zahlreiche Übungen wurden dieses Jahr absolviert, wie eine Waldbrandübung mit der Feuerwehr Unterkirnach und eine Großübung mit dem Schweizer Zivilschutz.

Eine neue Drohne hat die Vöhrenbacher Feuerwehr in Betrieb genommen
Hartmut KettererBeeindruckend sind die technischen Daten der neuen Drohne. Diese kann 1000 Meter hochsteigen und über eine Strecke von acht Kilometern fliegen. 45 Minuten ist die Flugzeit.
Mit vier Akkus sind jedoch auch längere Einsätze problemlos möglich. Weiterhin verfügt die Drohne über eine Wärmebildkamera, liefert Entfernungsdaten und zeigt Höhenunterschiede im Gelände an. Glutnester bei einem Haus- oder Waldbrand können damit genau lokalisiert und die Einsätze gezielt gesteuert werden.
Daten teilen
Die Daten der Drohne können außerdem anderen Feuerwehren, die beim gleichen Einsatz sind, zur Verfügung gestellt werden. In einer fünfstündigen Schulung machte sich die Drohnengruppe mit den technischen Einzelheiten vertraut.
Bürgermeister Heiko Wehrle war ebenfalls bei der Schulung vor Ort und ließ sich von der Drohnenleistung beeindrucken. Weiterbildung der Drohnengruppe gehört auch zum Aufgabengebiet dieses Teams. Beim jährlichen Schwarzwälder Drohnenforum ist man so präsent. Die Schulung der neuen Drohne erfolgte durch Sven Riese und Matthias Müller, Mitarbeiter der Lieferfirma Drohne 112 aus Alzey (Rheinhessen).