Regionalmarkt in St. Georgen: Von Holzofenbrot bis zu Alpakawolle

Die Kinder vom Weidenbächle unterhielten die Gäste des Regionalmarkts in St. Georgen mit Liedern.
Stephan Hübner- Regionalmarkt in St. Georgen bereichert den Wochenmarkt mit regionalen Angeboten.
- Fairtrade-Steuerungsgruppe organisierte den Markt und ermittelte ökologische Fußabdrücke.
- Stände boten Hofprodukte, Kunsthandwerk und Fairtrade-Waren – von Brot bis Alpakawolle.
- Rahmenprogramm mit Liedern, Tanz und Infos zum Regenwald, plus Alpakas als Publikumsmagnet.
- Besucher fanden Infos zu Hofläden und Angeboten online unter „st-georgen.de/fair“.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Eine große Vielfalt regional erzeugter Produkte bot der erstmals am Wochenmarkt abgehaltene Regionalmarkt in St. Georgen. Organisiert hatten den Tabea Epting und Tobias Fritzsche von der Fairtrade-Steuerungsgruppe. Diese hatte bisher jährlich die Faire Woche organisiert, wollte nun aber mal etwas anderes probieren, Anbieter aus St. Georgen und der allernächsten Umgebung in den Fokus stellen.
Am Stand der Steuerungsgruppe konnten Besucher den eigenen ökologischen Fußabdruck ermitteln. Der Waldkindergarten „Wurzelkinder“ lockte mit Waffeln und Punsch, das Kinder- und Familienzentrum Weidenbächle mit Apfelmus, Kuchen und Gebasteltem.
Der Geflügelhof Haas bot Eierlikör und Nussmuse aus Produkten vom eigenen Hof an. Heiße Schokolade und Informationen zu Rohkakao gab es bei der Klosterbergfabrik. Am Stand von Erika und Gerhard Obergfell gab es Holzofenbrot, Blutwurst oder Schwartenmagen.
Daneben bot Heike Obergfell Pistazie-Marzipan-Törtchen oder Linzer- und Hildaplätzchen an, aus Zutaten vom eigenen Hof. Sie freute sich über die Bereicherung des Wochenmarktes, beklagte aber für diesen mangelnde Frequenz. Ebenfalls vertreten waren als reguläre Marktbeschicker der Obsthof Kiefer aus Ohlsbach, ein Händler aus Mönchweiler mit Eiern, Zwiebeln und Nudeln und die Metzgerei Paul Bantle aus Bösingen.

Heidi und Siegfried König boten Seife und Infos zum Schwarzwldverein an.
Stephan HübnerSelbst hergestelltes Kunsthandwerk boten die Schwestern Kerstin und Sabrina Kaltenbach mit ihrem „Bauwagen im Hirzwald“ an. Mit dabei waren auch Barbara Bahsitta, die als „Oma Babs“ Stoff- und Strickwaren für jede Jahreszeit anbot, und Karola Erchinger mit Weihnachtsdeko, einem von ihrem Mann hergestellten Vogelhäuschen-Bausatz oder Marmelade aus regionalen Früchten wie Kornellkirsche, Holunder oder Waldheidelbeere.
Material zu Angeboten des Schwarzwaldvereins
Erika und Siegfried König präsentierten das breite Angebot ihres Ladens „Schwarzwälder Naturseife“ und Informationsmaterial zum Schwarzwaldverein, der verschiedenste Wanderungen anbietet. Familie Jäckle vom Leihwieserhof lockte Besucher mit aus der Milch eigener Tiere hergestellten Käsesorten und warb für ihren Selbstbedienungs-Hofladen, den es inzwischen an mehreren Höfen in St. Georgen gibt.
Fair gehandelte Produkte aus aller Welt, darunter Schokolade, Tee, Kaffee und Kunsthanderwerk bot der Stand der Initiative „Eine Welt“. Ebenfalls beim Markt vertreten war der in der ehemaligen Buchhandlung Haas angesiedelte Laden „Localis“, der handgemachte Produkte 20 verschiedener Aussteller präsentierte.

Die Gruppe Wakatay machte Kinder mit Tieren des Regenwalds vertraut.
Stephan HübnerEin kleines Rahmenprogramm rundete den Markt ab. Die Gruppe „Wakatay“ aus Tübingen lud junge Besucher zum Tanzen ein und brachte ihnen mit der Erzählung über einen Tucan den Regenwald näher. Die Kinder durften sich auch an „Instrumenten“ wie einer großen Muschel versuchen.

Die Alpakas zogen das Interesse von Besuchern auf sich.
Stephan HübnerGesang gab es vom Kinder- und Familienzentrum Weidenbächle sowie dem Kinder- und Jugendchor. Ein Anziehungspunkt waren drei Alpakas vom Alpaka-Hof Durchhausen, der an seinem Stand Produkte aus der Wolle der Tiere anbot.
Weitere Informationen zu fair gehandelten, regionalen Produkten und Hofläden gibt es im Netz unter „st-georgen.de/fair“.

