Projekt in Triberg: Kuckuckland Schwarzwald rückt näher

Im Bereich rechts im Bild soll neben der Gutach in Triberg das „Kuckuckland Schwarzwald“ entstehen. (Archivfoto)
Thomas WeisserGleich drei Änderungen des jeweiligen Flächennutzungsplans lagen in dicken Packen vor den Mitgliedern des Gemeindeverwaltungsverbands (GVV).
Zum einen der Bereich „Höfleberg“ der Gemeinde Schonach in 15. Fortschreibung. Den vorliegenden Stellungnahmen aus der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange wurde zugestimmt, ebenso dem Entwurf für das Plangebiet. Der Entwurf werde nun von Montag, 22. Dezember, bis zum 30. Januar 2026 öffentlich ausgelegt.
Zum zweiten ging es um den Flächennutzungsplan für das „Kuckuckland Schwarzwald“ an der B 33 im Bereich „Haus der 1000 Uhren“ der Gemarkung Gremmelsbach westlich der Gutach bis zum „Göttlerweg“. Hier soll ein Themenpark entstehen, um die traditionelle Uhrenherstellung zu präsentieren. Das Landratsamt habe auf die Lage am Gewässerrandstreifen und das Überschwemmungsgebiet der Gutach hingewiesen. Mittlerweile sei eine Ausnahmegenehmigung erteilt. Nachdem die Forstbehörden auf nötige Waldumwandlung hingewiesen hatten, wurde das Plangebiet soweit verkleinert, dass dies nicht mehr nötig sei. Und das Regierungspräsidium sah keine raumordnerischen Konflikte, auch sei laut Landwirtschaftsamt keine landwirtschaftliche Nutzung vorhanden. Dazu habe es Hinweise der Deutschen Bahn gegeben. Weitere Bedenken wurden nicht geäußert.
Die Verbandsversammlung wägte daher die öffentlichen und privaten Belange gegeneinander und untereinander ab, beschloss über die im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung eingegangenen Wünsche, Anregungen und Bedenken und fasste den Feststellungsbeschluss für die 13. Änderung des Flächennutzungsplans im Bereich „Kuckuckland Schwarzwald“.
„Sehr schönes Vorhaben“
Die 19. und damit dritte punktuelle Änderung betrifft den Bereich „Feriendorf Gasthaus Staude“. Von Behörden und Trägern öffentlicher Belange seien vor allem Hinweise eingegangen, der Forst habe auf Waldabstand, Brandschutz und Leitungsrechte hingewiesen, eine private Stellungnahme habe im Wesentlichen Fragen behandelt, die nicht Gegenstand der FNP-Änderung seien. Das Regierungspräsidium habe sich bei diesem laut dem Verbandsvorsitzenden „sehr schönen Vorhaben“ sehr hilfreich verhalten. So wägte man auch hier die eingegangenen Stellungnahmen ab und beschloss die Anregungen entsprechend der Beschlussvorschläge. Die Versammlung billigte den Entwurf und beschloss die Durchführung der Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung einstimmig.