Polizei warnt vor Betrugsmaschen bei Triberg
: 56-Jährige fällt auf falschen Microsoft-Mitarbeiter herein

Eine 56-Jährige aus Nußbach wurde von einem falschen Microsoft-Mitarbeiter getäuscht. Der Betrüger erhielt Zugriff auf ihr Online-Banking und erbeutete mehrere hundert Euro.
Von
red/pz
Triberg-Nußbach
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Ein falscher Microsoft-Mitarbeiter hat eine 56-Jährige aus Nußbach um mehrere hundert Euro gebracht. Die Frau gewährte dem Unbekannten Zugriff auf Rechner und Online-Banking. (Symbolbild)

Sebastian Gollnow/dpa
  • Betrüger gibt sich als Microsoft-Mitarbeiter aus und täuscht 56-Jährige aus Nußbach.
  • Bildschirm blockiert, Warnmeldung mit Support-Nummer erscheint – die Frau ruft dort an.
  • Sie gewährt Fernzugriff und bestätigt mehrere TANs; mehrere hundert Euro werden abgebucht.
  • Misstrauen entsteht erst bei Forderung nach Pay-Cards, sie beendet das Gespräch.
  • Polizei warnt: keine Daten herausgeben, keinen Zugriff erlauben, unerbetene Anrufe beenden.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Eine 56-Jährige aus Nußbach ist am vergangenen Wochenende Opfer eines Betrügers geworden, der sich als Microsoft-Mitarbeiter ausgab. Während die Frau an ihrem Laptop arbeitete, wurde der Bildschirm plötzlich blockiert. Gleichzeitig erschien eine Warnmeldung mit der Aufforderung, den Microsoft-Support unter einer angegebenen Telefonnummer zu kontaktieren.

Die Frau rief laut Mitteilung der Polizei dort an. Im Gespräch überzeugte der angebliche Mitarbeiter sie davon, ihm Zugriff auf ihren Rechner zu geben. Anschließend erhielt der Unbekannte auch Zugriff auf ihr Online-Banking. Die 56-Jährige bekam daraufhin mehrere TANs und bestätigte diese, weil sie davon ausging, dass die Vorgänge korrekt seien.

In der Folge buchte der Betrüger mehrere hundert Euro vom Konto der Frau ab. Misstrauisch wurde sie erst, als der Unbekannte sie anschließend aufforderte, sogenannte Pay-Cards in einem Einkaufsmarkt zu kaufen. Daraufhin beendete sie das Telefonat.

Warnungen der Polizei

Die Polizei warnt davor, auf solche Anrufe oder Warnmeldungen hereinzufallen. Seriöse Unternehmen wie Microsoft nehmen demnach nicht unaufgefordert Kontakt zu ihren Kunden auf. Wer von einem angeblichen Servicemitarbeiter kontaktiert wird, ohne selbst zuvor Hilfe angefordert zu haben, sollte das Gespräch beenden.

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Außerdem sollten niemals persönliche Daten wie Bank- oder Kreditkartendaten sowie Zugangsdaten zu Online-Konten herausgegeben werden. Auch den Zugriff auf den eigenen Rechner sollten Betroffene unbekannten Anrufern nicht ermöglichen, etwa durch die Installation einer Fernwartungssoftware. Weitere Informationen zu dieser und anderen Betrugsmaschen gibt es bei der polizeilichen Kriminalprävention.