Ortschaftsrat Rohrbach
: Bauteile sind da, Brücke muss noch warten

Die Brücke über den Rohrbach wird erst nach der Schonzeit montiert, hieß es im Ortschaftsrat.
Von
Hans-Jürgen Kommert
Oberndorf
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Eine ganze Weile werden die gelieferten Fertigbauteile für die Brücke zum Dreifaltigkeitsbergweg den Dorfplatz in Rohrbach blockieren.

Hans-Jürgen Kommert

Noch nichts über die Anforderungen an den Haushalt 2026 konnte Ortsvorsteher Georg Kaiser in der letzten Sitzung des Jahres sagen. Die Sitzung fand im Ortsverwaltungszimmer statt, da der Bürgersaal durch das „Männerballett“ blockiert war.

Leider habe Gerhard Ziegler dem Ortschaftsrat kurzfristig absagen müssen, so konnte er nicht wie geplant über den Fortschritt in Sachen Radweg berichten. Dies werde in der ersten Sitzung 2026 nachgeholt, versprach Kaiser. Neues gebe es aber wegen des Dreifaltigkeitsbergwegs. Die Brückenbauteile seien da, sie lagern auf dem Dorfplatz. Das Problem dabei sei die Schonzeit der Wasserbewohner – diese betrage, je nach nachgewiesener Art entweder bis zum 28. Februar oder maximal bis Anfang Mai. Daher lagern die Teile derweil auf dem Dorfplatz.

Wichtig sei dabei auch, dass hinsichtlich der Straße „etwas gehen muss“, so die einhellige Meinung der Ratsmitglieder. Einige Grundstückseigentümer hätten ein Problem damit, dass die Stadt erst etwas machen könne, wenn ihr die Straße gehöre. „Hier gibt es Unstimmigkeiten“, gab Kaiser bekannt. Starten werde 2026 aber auf jeden Fall das so genannte BZ-Verfahren, in dessen Zuge etliche hauptsächlich landwirtschaftlich genutzte Wege ertüchtigt werden sollen.

Eine Petition hatten Bürger gegen die Kostenpflicht beim ÖPNV für alle Schulkinder an das Landratsamt gerichtet. Die Antwort von Landrat Sven Hinterseh sei ernüchternd. Er gab an, dass auch die „Drittkind-Regelung“ ausgesetzt sei, nach der wenigstens ab dem dritten schulpflichtigen Kind kein Beitrag mehr fällig sei.

Einsparungen „lächerlich“

„Lächerlich“ nannte Kai Stäudinger die damit erzielbare Einsparung von knapp 700 000 Euro angesichts des Gesamtvolumens des Kreishaushalts. Für Familien mit drei Schulkindern koste das im Monat schlappe 135 Euro. Dazu fürchteten die Ratsmitglieder eine Ausdünnung des Angebots.

Kritik an der Stadt

Harsche Kritik ging von Kai Stäudinger auch an die Stadt Furtwangen: Es könne angesichts knapper Kassen nicht sein, dass man eine Bürgschaft für eventuelle Schulden übernehme, die durch das geplante Landschaftstreffen der Narrenzunft entstehen könnten.

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