Neujahrsschießen in Schönwald
: Lautstark das neue Jahr begrüßt

Seit mehr als 30 Jahren führen die Böllerschützen des Kurorts ihr Neujahrsschießen durch. Auch dieses Mal zog es wieder etliche Besucher in seinen Bann.
Von
Hans-Jürgen Kommert
Oberndorf
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In immer neuen Schussfolgen begrüßen die Böllerschützen das neue Jahr.

Hans-Jürgen Kommert

Begrüßt wurden die zahlreichen Besucher gleich doppelt – durch Manuel Fehrenbach, den Schussmeister der Böllerschützen, und durch Bürgermeisterstellvertreter Hans-Peter Schwer.

Dieser erläuterte, dass man damit nur eine Tradition wieder aufleben ließ, dazu gab er den Zuschauern Verhaltensregeln mit auf den Weg, derweil der Schussmeister die verschiedenen Böller zeigte, die demnächst zum Einsatz kommen sollten – die Handböller, die Schaftböller oder Prangerstutzen sowie die relativ kleinen Kanonen.

Was 1993 begann, wird seither regelmäßig durchgeführt. Nun laden die Böllerschützen an Neujahr stets ans „Wirtehäusle“ in Schönwald ein.

Alphornbläser spielen zum Auftakt ein Ständchen

Bevor es aber richtig laut wurde, lösten sich fünf Männer aus den Reihen der Schützen und holten ihre Alphörner hervor. Bruno Baier, der auch für große Teile der Böller und Kanonen zuständig zeichnet, führte die Gruppe der Alphornbläser an. Sie spielten zum Auftakt ein Ständchen.

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Auf der Wiese im Landschaftsgarten wurde dann das neue Jahr zünftig krachend begrüßt. Ob nun langsames Einzelböllern oder auch der Salut aus mehreren Böllern zusammen zu Ehren des neuen Jahres getätigt wurde – mehrere hundert Gäste waren schlichtweg begeistert. Sie konnten aus sicherer Entfernung dem Spektakel beiwohnen und erfreuten sich an den infernalisch lauten Donnerschlägen. In unterschiedlicher Reihenfolge der Schussabgabe und variablen Geschwindigkeiten begrüßten die Schützen in immer neuen Varianten das neue Jahr.

Die Besucher genossen das Spektakel sichtlich und applaudierten nach jedem Salut. Etliche hielten es noch eine ganze Weile am Wirtehäusle aus, wo auch eine kleine Bewirtung gegeben war.