Neuer Marktplatz in St. Georgen: Schwierige Suche nach passendem Standort

Für eine Infotafel auf dem Marktplatz beim Glockenspiel wird ein Platz gesucht.
Markus ReutterDas Thema beschäftige die Stadtverwaltung schon länger, da man an verschiedenen Plätzen mit QR-Codes arbeiten wolle, zum Beispiel auch beim Schwarzen Tor, so Bürgermeister Michael Rieger. Klar sei, dass man mit der großen Tafel nicht in den Boden könne.
Karola Erchinger, Mitglied im Schwarzwaldverein, berichtete über ihr diesbezügliches Gespräch mit Wegewart Siegfried König.
Vorschlag des Vereins sei, die beschriftete Aluplatte ohne das Gehäuse in irgend einer Weise am Glaskubus anzubringen.
Umhausung passt nicht mehr zum Marktplatz
Man sehe ein, dass die Umhausung nicht mehr zum Marktplatz passe, das Schild brauche man aber als Teil des Heimatpfads. Sie rate davon ab, nur einen QR-Code zu verwenden.
Stadtbaumeister Alexander Tröndle nannte das Anbringen am Glaskubus schwierig, da das die Gefahr von Hitzestau berge. Er schlug stattdessen vor, eine Messingplatte mit dem Text am Glockenspiel anzubringen. Dagegen sprach sich aber deutlich Stefan Rosenfelder aus, nannte das „Antackern“ an dem von Emil Jo Homolka geschaffenen, sehr hochwertigen Kunstwerk einen „Frevel“. Er schlug vor, die Tafel flächenbündig in den Boden einzulassen. Erchinger gab zu bedenken, dass die Tafel dann im Winter nicht lesbar sei.
Guido Santalucia brachte mit dem Anbringen neben den Lehnen einer der Sitzgelegenheiten in der Nähe eine weitere Idee ins Gespräch. Rieger fragte nach der Möglichkeit, die Tafel an einem der nächststehenden Gebäude anzubringen.
Verwaltung soll mehrere Möglichkeiten ausarbeiten
Tröndle hielt einen Holzpfahl in den Aussparungen für Bäume machbar. Hanspeter Rieckmann sah den Vorschlag Rosenfelders als die eleganteste Lösung an. Außerdem seien Sitzpodeste oder Hauswände zu weit weg. Entschieden wurde, dass die Verwaltung mehrere Möglichkeiten ausarbeiten und zur nächsten Sitzung präsentieren soll.