Neuer Konrektor in Triberg
: Warum für Simon Rott nur das SGT zur Wahl stand

Neuer Konrektor am Schwarzwald-Gymnasium Triberg: Für Simon Rott ist die Schule eine absolute Herzensangelegenheit – nun übernimmt er mehr Verantwortung.
Von
Raphael Sickinger
Oberndorf
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Oliver Kiefer, Schulleiter des Schwarzwald-Gymnasiums Triberg (rechts), überreicht die offizielle Urkunde an seinen künftigen Stellvertreter Simon Rott.

Raphael Sickinger

„Ich hätte mich an keiner anderen Schule für diese Stelle beworben“, sagt Simon Rott, neuer stellvertretender Schulleiter am Schwarzwald-Gymnasium in Triberg. Für den 44-Jährigen ist das SGT eine echte Herzensangelegenheit: „Wir haben viel gestaltet und aufgebaut – daran hängt mein Herz.“

Nach dem Weggang von Tatjana Goschkowski, der ehemaligen Konrektorin am SGT und heutigen Schulleiterin des Otto-Hahn-Gymnasiums in Furtwangen, wurde mit Rott nun „eine echte Idealbesetzung“ gefunden, wie Schulleiter Oliver Kiefer betont. Seit 2012 ist Rott am Triberger Gymnasium als Lehrer tätig und seit 2023 zudem Abteilungsleiter für Sprach- und Gesellschaftswissenschaften. Damit bringt er viel Erfahrung für seine neue Aufgabe mit.

Da in Baden-Württemberg die zuständige Schulaufsichtsbehörde über die Besetzung solcher Stellen entscheidet, handelt es sich um ein langwieriges Verfahren bis zur endgültigen Amtsübernahme. Am 8. Mai wurde sie bekannt gegeben. Rott selbst hatte erst nach den Pfingstferien mit der offiziellen Übernahme gerechnet – umso größer waren Freude und Überraschung.

Digitalisierung vorangebracht

Als Rott 2012 erstmals ans SGT kam, habe es gerade einmal zwei Beamer für den Unterricht gegeben. Seitdem habe sich die Schule im Bereich Digitalisierung und beim Einsatz neuer Technologien enorm weiterentwickelt.

Neben seiner Lehrtätigkeit war Rott bis zu seiner Ernennung zum stellvertretenden Schulleiter am Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung als Fortbildner im digitalen Bereich tätig. Da seine neue Position jedoch deutlich mehr Präsenz an der Schule erfordert, musste er diese Tätigkeit aufgeben.

Vorfreude auf die neuen Aufgaben

Für Rott verändert sich durch die Beförderung im Arbeitsalltag zunächst nicht allzu viel. „Ich freue mich, weiterhin unterrichten zu können. Der Rollenwechsel wird zwar eine kleine Herausforderung, aber ich möchte weiterhin so eng wie möglich mit dem Kollegium zusammenarbeiten“, sagt der 44-Jährige.

Nun warten verstärkt strukturelle und organisatorische Aufgaben auf ihn. Doch Rott sieht sich gut gewappnet: „Dadurch, dass ich zusammen mit Markus Stier dieses Schuljahr bereits ein Teil der erweiternden Schulleitung war, konnte ich schon Erfahrungen im Verwaltungsbereich sammeln.“

Schulleiter Oliver Kiefer blickt optimistisch in die Zukunft: „Das Zentrale am SGT ist das Familiäre. Deshalb bin ich sehr froh, Simon Rott als meinen Stellvertreter zu haben – ich bin mir zu 100 Prozent sicher, dass wir ein gutes Team sind.“

„Seinen eigenen Weg finden“

Für Rott ist ein offenes Miteinander mit den Schülern besonders wichtig. Zudem möchte er ihnen etwas mit auf den Weg geben: „Jeder soll sich Dinge zutrauen. Jeder muss an sich selbst arbeiten – man wächst an Herausforderungen, auch wenn man mal einen Durchhänger hat.“

Jeder Einzelne müsse sich die Frage stellen: „Wie kann ich es schaffen, das zu erreichen, was ich will?“, um den eigenen Weg zu finden.

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