Narrenzunft in St. Georgen: Wie man mit Eichhörnchen richtig umgeht

Alexandra Pies (links), Jacqueline Hettich (Mitte) und Nadja Weißer bastelten mit Kindern und Jugendlichen Kobel.
Stephan Hübner- Die Jugendgruppe der Narrenzunft St. Georgen veranstaltete erstmals einen Eichhörnchentag.
- Ein Vortrag erklärte den Umgang mit Fundtieren – nicht jedes braucht Hilfe.
- Verletzte Tiere sollten stressfrei untergebracht werden, sonst professionelle Hilfe holen.
- Kinder bauten 24 „Kobel“ zusammen, Material kam von lokalen Zimmereien.
- In Rücksprache mit der Stadt werden die Kobel im Hochwald und Stockwald aufgehängt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Zum ersten Mal lud die Jugendgruppe der Narrenzunft zum Eichhörnchentag in ihren Vereinsraum ein. Auf dem Programm standen Theorie und Praxis rund um die Tiere, die einen Bezug zum Häs der Narren haben und so etwas wie das Wappentier des Vereins sind, wie die Vorsitzende Alexandra Pies sowie Nadja Weißer, zusammen mit Jann Pies Jugendgruppenleiter, erklärten.
Die Gruppe besteht derzeit aus 24 Kindern im Alter von sechs bis 16 Jahren. Jacqueline Hettich vom Tierschutzverein Triberg hielt einen auf Kinder und Jugendliche zugeschnittenen Vortrag rund um den Umgang mit aufgefundenen Tieren.
Ihr Fazit war, dass nicht jedes Eichhörnchen Hilfe braucht und diese auch keine Haustiere sind. Tatsächlich sei es schwer, Tiere wildbahntauglich zu machen. Verletzte Tiere sollten möglichst ruhig und stressfrei untergebracht, auf keinen Fall zum Beispiel Hunden zum Schnüffeln vor die Nase gehalten werden.
Zudem solle man Eichhörnchen nicht einfach füttern oder ihnen Flüssigkeit einflößen, im Zweifelsfall professionelle Hilfe holen. Der Verein nehme jährlich etwa zehn bis 15 Fundtiere auf.

Beim Bau von Eichörnchen-Behausungen durften die Kinder Hand anlegen.
Stephan HübnerEbenfalls aufgeklärt wurde über Erste Hilfe am Eichhörnchen. Allgemein ging es um die Bedeutung des Schutzes von Natur und örtlichen Lebensräumen. Ihr neues Wissen durften Kinder in einem Quiz unter Beweis stellen, wofür sie eine Urkunde bekamen.
In die Praxis ging es dann beim Zusammenbau von 24 Bausätzen für Eichhörnchen-Behausungen, den sogenannten „Kobeln“. Das Material dafür hatten die St. Georgener Zimmereien Schwarzwälder und Aberle zur Verfügung gestellt. In Rücksprache mit der Stadt sollen die Kobel demnächst im Hochwald und im Stockwald aufgehängt werden.
