Mühlentag in Furtwangen
: Hunderte Besucher zieht es zur Linacher Mühle

Der Deutsche Mühlentag lockt zahlreiche Besucher zur historischen Mühle der Familie Braun.
Von
Stefan Heimpel
Oberndorf
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Senior Roman Braun vom Hinterbauernhof stand in der Mühle den Besuchern Rede und Antwort.

Stefan Heimpel

Ausflugswetter mit sommerlichen Temperaturen: Dies nutzten vor allem Einheimische am Pfingstmontag anlässlich des Deutschen Mühlentages für einen Ausflug zur Mühle der Familie Braun beim Hinterbauernhof in Linach.

Den ganzen Tag über herrschte hier reger Betrieb. 2002 beteiligte dich die Familie Braun erstmals mit ihrer restaurierten Mühle am deutschen Mühlentag. Dabei gibt es jedes Jahr für die Besucher viele Informationen. Mehr als 200 Jahre alt ist sie. Mit viel Arbeit wurde diese alte Mühle von der Familie Braun restauriert und wieder in Gang gesetzt. Viele Besucher waren deshalb nach Linach gekommen. Die meisten kamen dabei allerdings, so Hofbesitzer Stefan Braun, aus der direkten Umgebung wie Furtwangen oder Vöhrenbach.

Mühlen-Spezialisten aus dem ganzen Land

Jedes Jahr sind aber auch immer wieder Mühlen-Spezialisten aus dem ganzen Land unterwegs. Senior Roman Braun gab hier die entsprechenden Informationen. Die Mühle ist immer noch voll betriebsfähig und mahlte auch an diesem Tag wieder frisches Mehl. Im vollen Betrieb könne mit dieser Mühle jeden Tag ein Doppelzentner Getreide mit Wasserkraft gemahlen werden. Im Betrieb ist die Mühle allerdings nur selten, vor allem am Mühlentag oder beim Besuch von interessierten Gruppen.

Auch nach der Restaurierung vor rund 30 Jahren gibt es immer wieder viel zu tun. So musste erst vor zwei Jahren wieder der hölzerne Wasserkanal zum Mühlrad erneuert werden. Dabei finde man inzwischen keine Mühlenbauer mehr, früher ein üblicher Ausbildungsberuf. Hilfe finde man jetzt nur noch bei den Fachleuten den Freilichtmuseen, erklärte Roman Braun.

Seit mehr als 20 Jahren beteiligt sich die Familie Braun vom Hinterbauernhof mit ihrer mehr als 200 Jahre alten Mühle jeweils am Pfingstmontag am Deutschen Mühlentag.

Foto: Stefan Heimpel

Noch deutlich mehr Betrieb als an der Mühle war rund ums Linacher Gemeindehaus. Denn hier sorgte wie schon seit vielen Jahren die Feuerwehr Linach für das leibliche Wohl der Besucher.

Diese hatte alle Hände voll zu tun, um die vielen Besucher mit Speis und Trank zu versorgen. Im Lauf des Nachmittags mussten sogar die Vorräte noch einmal aufgefüllt werden.

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