Mehr Sicherheit im Einsatz
: Feuerwehr Triberg hat jetzt einen der modernsten Rüstwagen

Die Stadt Triberg hat viel in das neue Fahrzeug investiert. Warum es für die Wehr eine wichtige Rolle spielt, zeigte sich bei der Übergabe.
Von
Hans-Jürgen Kommert
Triberg
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Jetzt ganz offiziell – Bürgermeister Sven Ketterer übergibt den Fahrzeugschlüssel an den Triberger Kommandanten Martin Schätzle.

Jetzt ganz offiziell – Bürgermeister Sven Ketterer übergibt den Fahrzeugschlüssel an den Triberger Kommandanten Martin Schätzle.

Hans-Jürgen Kommert
  • Feuerwehr Triberg erhält einen neuen Rüstwagen – einer von drei im Schwarzwald-Baar-Kreis.
  • Stadt investierte über 800 000 Euro, geplant seit 2021 und europaweit ausgeschrieben.
  • Fahrzeug ist flexibel beladen und überregional für Katastrophenfälle einsatzbereit.
  • Übergabe mit Festakt: Bürgermeister Sven Ketterer überreichte den Schlüssel.
  • Mannschaft trainiert seit Wochen, Segnung durch kirchliche Vertreter und Vikar Lukas Nagel.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach langer Vorplanung und europaweiter Ausschreibung stand er nun da, der lang ersehnte Rüstwagen der Feuerwehr Triberg – einer von lediglich dreien im ganzen Schwarzwald-Baar-Kreis. Mit einem kleinen Festakt wurde das Fahrzeug übergeben und eingeweiht. Musikalisch umrahmt wurde die Zeremonie durch die Stadt- und Kurkapelle Triberg.

Für Katastrophenfälle bestens gerüstet, steht das Fahrzeug auch überregional für entsprechende Einsätze zur Verfügung, was der stellvertretende Kreisbrandmeister Christoph Kleiner in seinem Grußwort betonte. Der Rüstwagen sei ein Prachtstück. Trotz seiner besonderen Ausrüstung sei er bei Weitem nicht nur ein „Werkzeugkasten“. Er blickte auch auf die Einsatzzeit – jede Stunde Einsatz bedeute 15 Stunden an Vor- und Nachbereitung.

Zahlreiche Gäste aus umliegenden Feuerwehren und auch der Kreisverbandsvorsitzende Andreas Schirm hatten sich eingefunden, ebenso zahlreiche Mitglieder des Gemeinderats und auch Altbürgermeister Gallus Strobel, der in seiner Amtszeit das Fahrzeug auf den Weg gebracht hatte.

Eine finanzielle Mammutaufgabe für Triberg

Die Planung zur Beschaffung des Fahrzeugs begann bereits im Jahr 2021, noch unter dem damaligen Kommandanten Jens Wallishauser. Zunächst seien die Kosten mit 660.000 Euro beziffert worden, am Ende, so Kommandant Martin Schätzle, waren es mehr als 800 000 Euro – eine finanzielle Mammutaufgabe für die Stadt.

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Bereits in den 1990er-Jahren habe man wegen der besonderen Lage mit den Bundesstraßen B 33 und B 500 sowie der Schwarzwaldbahn die Notwendigkeit für ein solches Fahrzeug erkannt und daher 1992 den ersten Rüstwagen in Dienst gestellt. Dieser hatte nun nach 34 Dienstjahren seine technischen und wirtschaftlichen Grenzen erreicht.

Das neue Fahrzeug sei trotz europaweiter Ausschreibung ein rein deutsches Fahrzeug geworden, mit einer Vielzahl an technischen Raffinessen und einer flexiblen Beladung, die es ermöglicht, auf spezielle Einsätze zu reagieren. Doch ohne geschultes Personal sei die beste Ausrüstung nichts wert, daher übe die Mannschaft seit Wochen, habe bereits zahlreiche Ausbildungseinheiten absolviert, weitere folgen.

Den Schlüssel gibt es von Bürgermeister Ketterer

Auch Bürgermeister Sven Ketterer betonte die Wichtigkeit der Mitglieder der Feuerwehr. Er zitierte den ehemaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann, der einst hervorhob, dass derjenige am meisten zähle, der sein Leben den Menschen gewidmet habe. Ketterer übergab symbolisch den Fahrzeugschlüssel.

Vikar Lukas Nagel, noch immer eng mit Triberg verbunden, weiht Fahrzeug und die Mannschaft.

Vikar Lukas Nagel, noch immer eng mit seiner Heimatstadt Triberg verbunden, weiht das Fahrzeug und die Mannschaft.

Hans-Jürgen Kommert

Die Segnung von Fahrzeug und Mannschaft wurde durch Pfarrer Markus Ockert, Andreas Engeser, den Priester der Neuapostolischen Gemeinde, sowie vor allem durch Vikar Lukas Nagel vorgenommen – Letzterer spendete auch die Weihe.

Vorausgegangen war ein interner Empfang, und nach der Fahrzeugübergabe lud die Feuerwehr zu einem kleinen Hock ein.