Marktplatz in St. Georgen
: Wo künftig Informationen zum Glockenspiel zu finden sind

Wie soll die Informationstafel zum Glockenspiel auf dem sanierten Marktplatz gestaltet werden? Mit diesem Thema befasste sich der Technische Ausschuss (TA) des Gemeinderats.
Von
Richard Schuster
Oberndorf
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Eine Hinweistafel zum Glockenspiel soll am Glaskubus nebenan angebracht werden. (Archivfoto)

Helen Moser

Stadtbaumeister Alexander Tröndle erläuterte die Sachlage. Vorschläge der Verwaltung sowie des TA habe man aus unterschiedlichen Gründen heraus verworfen.

Das habe dann den Wunsch des Schwarzwaldvereins ins Spiel gebracht, den Informationstext zum Glockenspiel am Glaskubus nebenan anzubringen.

Das Architekturbüro Schneider habe dazu drei unterschiedliche Varianten entwickelt – Variante zwei erhielt die Zustimmung. Von einigen Räten wurden auch die geringeren Kosten gegenüber früheren Vorschlägen herausgestellt.

Weniger als 1000 Euro

Alexander Tröndle antwortete auf eine diesbezügliche Nachfrage, er rechne mit weniger als 1000 Euro Ausgaben. Stefan Rosenfelder (CDU) hätte lieber aus „Wertigkeitsgründen“ einer deutlich teureren Bronzeplatte den Vorzug gegeben, stimmte aber letztlich eben wegen des Kostenvorteils mit der Mehrheit.

Zufahrt über Hochwald

Das Gremium befasste sich auch mit der Anfrage eines Anliegers im Eichendorffweg, eine Zufahrt zu einem seiner Grundstücke dort künftig über die Straße „Im Hochwald“ zuzulassen.

Laut Sitzungsvorlage plant der Besitzer, eine drei Meter breite Zufahrt zu einer neu zu bauenden Doppelgarage mit Vorplatz einzurichten. Bislang besteht von der Straße „Im Hochwald“ keinerlei Zufahrt zu den unterhalb liegenden Grundstücken im Eichendorffweg.

Alexander Tröndle sprach ebenso wie einige Räte davon, dass hier allerdings kein Präzedenzfall entstehen dürfe. Nach kurzer Diskussion erteilte der TA seine Zustimmung.

Druckregelstation in Langenschiltach

Des weiteren war die Trinkwasser-Druckregelstation an der Kaltenbronner Straße in Langenschiltach Thema. Sie muss erneuert beziehungsweise saniert werden. Wie in der Sitzung vom Stadtbaumeister erläutert wurde, sei das Bauwerk in einem schlechten Zustand. Da sich eine Sanierung nicht mehr lohne, solle es rückgebaut und durch ein Fertiggebäude aus Stahlbeton ersetzt werden. Das vorhandene Buswartehäuschen werde nach Abschluss der Arbeiten wieder auf dem Flachdach der Station aufgestellt. Der TA beschloss die Vergabe folgender Aufträge: für Erd- und Bauarbeiten an die Firma King, Triberg, in Höhe von 40 115 Euro, für das Fertiggebäude an die Firma Ott, Nürtingen, in Höhe von rund 15 678 Euro, für Schlosserarbeiten an die Firma King, Lauterbach, über rund 16804 Euro sowie für die hydraulische Ausrüstung an die Firma Stetter, Nagold, über rund 39 948 Euro. Alle Beträge sind Netto-Summen.

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