Leerstände in St. Georgen
: Schüler-Kunstwerke statt verwaister Schaufenster – das steckt dahinter

Statt Leere gibt es in der Gerwigstraße nun Kunst zu sehen. Stadtverwaltung, Schüler und Eigentümer setzen gemeinsam eine Ausstellung um – mit einem klaren Ziel.
Von
Helen Moser
St. Georgen
Jetzt in der App anhören
Schaufenster St. Georgen

Kunstwerke statt leerer Scheiben: In St. Georgen läuft eine Schaufenster-Ausstellung.

Stadtverwaltung St. Georgen
  • In St. Georgen belebt eine Schaufenster-Ausstellung die Innenstadt – Kunst statt Leerstand.
  • In der Gerwigstraße 33 zeigen Schüler der Robert-Gerwig-Schule ihre Werke.
  • Ziel ist es, den Leerstand zu überbrücken und schneller einen Mieter für 105 Quadratmeter zu finden.
  • Die Idee brachte Expertin Amelie Hauptmann im Frühjahr ein, andere Orte sind laut Stadt denkbar.
  • Interessenten an der leer stehenden Fläche wenden sich an den Eigentümer unter 0163/4 78 62 54.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Eine Schaufenster-Ausstellung soll mehr Leben in die St. Georgener Innenstadt bringen – und das gleich doppelt. Wie die Stadtverwaltung informiert, findet diese aktuell in den Fenstern des Gebäudes in der Gerwigstraße 33 statt. Weitere Orte sind denkbar.

Wo sonst ein leeres Schaufenster wäre, gibt es nun etwas zu entdecken: einzigartige Kunstwerke von Schülern der Robert-Gerwig-Schule, die Farbe, Kreativität und Leben in die Innenstadt bringen – „ein Schaufenster voller Ideen“, heißt es aus dem Rathaus. Die Künstler stammen aus den Klassenstufen eins, neun und zehn.

Hintergrund und Ziel der Kooperation von Stadtverwaltung, Schülern und dem Eigentümer der Räume ist es, den derzeitigen Leerstand zu überbrücken und durch die Aufmerksamkeit schnell einen neuen Mieter für die innenstadtnahen Räume zu finden.

Konzept auch für weitere Leerstände denkbar

Bei Interesse an den 105 Quadratmetern Fläche für Gewerbe oder Büro gibt es weitere Informationen beim Eigentümer unter Telefon 0163/4 78 62 54, informiert die Stadtverwaltung. Und betont in ihrer Mitteilung weiter: Auch für weitere Leerstände könne ein solches Konzept umgesetzt werden.

Das Schwarzwälder BAARometer
Montag - Freitag um 7.00 Uhr
Alles Wichtige aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis Montag bis Samstag im kompakten Überblick.

Die Idee, Schaufenster durch Ausstellungen zu beleben, hatte Expertin Amelie Hauptmann, die bei der Agentur Imakomm Projekte im Bereich Stadtentwicklung und Stadtmarketing betreut, im Frühjahr bei einem Potenzialrundgang durch die St. Georgener Innenstadt eingebracht. In anderen Kommunen habe man damit bereits gute Erfahrungen gemacht, konstatierte sie. Nicht nur, dass Schaufenster voller Kunst schöner seien als leere Scheiben – sie generieren auch mehr Aufmerksamkeit und tragen im Idealfall dazu bei, dass der Leerstand schneller verschwindet.