Kurtaxe in Schönwald
: Diese Erhöhungen beschließt der Gemeinderat

Schönwald hebt die Kurtaxe an. Teurer wird es auch für Besitzer von Zweitwohnungen.
Von
Hans-Jürgen Kommert
Schönwald
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Auch die Dienste der Tourist-Info fließen in die Kalkulation der Kurtaxe mit ein.

Auch die Dienste der Tourist-Info fließen in die Kalkulation der Kurtaxe mit ein.

Hans-Jürgen Kommert
  • Schönwald erhöht die Kurtaxe: Erwachsene zahlen 3,30 Euro, Kinder 1,90 Euro pro Nacht.
  • Der Gemeinderat beschloss die neuen Sätze einstimmig und passte die Satzung an.
  • Die Einführung der digitalen Gästekarte beginnt, Konus soll damit attraktiver werden.
  • Für Zweitwohnungen steigt die Jahrespauschale auf 260 Euro für Einzimmer, 325 Euro für Mehrzimmer.
  • Für Gäste gelten die neuen Sätze ab dem 1. Februar, für Zweitwohnungen bereits ab Jahresbeginn.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Ende Juni 2026 beschloss die Vollversammlung der mit der Konus-Karte adaptierten Städte und Gemeinden die Anpassung der Gebühren aufgrund gestiegener Kosten von seinerzeit 50,29 auf künftig 70,9 Cent.

Wie die einzelnen betroffenen Kommunen damit umgehen sollten, dazu gab es keine Empfehlung. So hatte Triberg sehr schnell beschlossen, die derzeit vier Euro betragende Kurtaxe in dieser Höhe zu belassen.

Viele andere Gemeinden hatten signalisiert oder gar bereits beschlossen, die Erhöhung an die Urlauber weiterzugeben. Nun schlug auch Kämmerer Harald Hafner dem Gemeinderat eine Erhöhung vor.

Außerdem beginne man zugleich mit der Einführung der digitalen Gästekarte, was Konus noch interessanter mache, da man die kostenfreie Nutzung der Bahn ab Karlsruhe damit schon bei der Hinfahrt nutzen könne.

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Stark vereinfachte Kalkulation

Eine stark vereinfachte Kalkulation zeigte auf, dass bei der vorgeschlagenen Erhöhung von drei auf 3,30 Euro (Erwachsene) respektive von 1,60 auf 1,90 Euro (für Kinder von sechs bis 16 Jahren) noch reichlich Luft nach oben sei – der Maximalbetrag liege bei 3,92 respektive 2,26 Euro.

Teurer wird es auch für Besitzer von Zweitwohnungen. Hier wird der Konus-Anteil abgezogen, da Konus für Zweitwohnungsinhaber nicht gilt. Für Einzimmer-Wohnungen wird der verbleibende Betrag mit Faktor 100 multipliziert, für Mehrzimmer-Wohnungen beträgt dieser 125. Am Ende bezahlt der Zweitwohnungsbesitzer mithin 260 (325) Euro pro Jahr. Die maximal möglichen Beträge lägen dabei mit knapp 392 respektive 490 Euro deutlich höher.

Mit Konus beste Erfahrungen

Sie selbst habe mit Konus beste Erfahrungen gemacht, daher stehe sie zu der Erhöhung, erklärte Zoë Schwer. Auch Johannes Göppert stellte sich hinter die Erhöhung. Man gehöre sicher nicht zu den günstigsten Gemeinden, was die Kurtaxe betreffe. Mit der Erhöhung könne man aber leben.

Dirk Fahrenbach hielt die Preissteigerung für erheblich, es sei klar, dass man diese weitergeben müsse. Hans-Peter Schwer signalisierte ebenfalls die Zustimmung, fragte aber nach, wieweit Konus genutzt werde.

Das wiederum, so Hafner und Bürgermeister Wörpel, könne man derzeit nicht sagen – eventuell dann, wenn die digitale Gästekarte verwendet werde. „Mit der sind wir unseren Gastgebern gegenüber aber noch großzügig, wir nehmen auch noch die Meldescheine an.“

Der Beschluss erfolgte einstimmig, auch die angepasste Fremdenverkehrssatzung mit den neuen Gebühren wurde angenommen. Um den Übergang zu erleichtern, treten die neuen Sätze für Gäste erst ab dem 1. Februar in Kraft.

„Sonst müssten für Feriengäste, die über Neujahr da sind, zwei verschiedene Sätze berechnet werden“, räumte er ein. Davon unberührt blieben die Zweitwohnungen; da diese ohnehin jährlich abgerechnet würden, sei die Erhöhung für diese bereits zum Jahresbeginn in Kraft.