Kriminalstatistik 2025
: Polizei bescheinigt Schönwald hohe Sicherheit

Die Kriminalstatistik 2025 für Schönwald zeigt eine weiterhin positive Entwicklung: Die Zahl der Straftaten ist gesunken, die Aufklärungsquote bleibt hoch.
Von
Hans-Jürgen Kommert
Schönwald
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In Vertretung des eigentlichen Postenführers Markus Dorer stellt Polizeihauptkommissar Marcus Weis die Kriminalstatistik für Schönwald vor.

In Vertretung des eigentlichen Postenführers Markus Dorer stellte Polizeihauptkommissar Marcus Weis die Kriminalstatistik für Schönwald vor.

Hans-Jürgen Kommert
  • Kriminalstatistik 2025 für Schönwald: Straftaten sanken von 62 auf 55, Aufklärung 69,1 %.
  • Polizeihauptkommissar Marcus Weis präsentierte echte Fallzahlen statt Häufigkeitszahlen.
  • Rückgang bei Körperverletzung und Betrug, mehr Vermögens- und Fälschungsdelikte.
  • Ein Fall bei Sexualdelikten – „einer ist schon zu viel“; ein Verstoß gegen das BtMG.
  • 38 Tatverdächtige ermittelt, 26 Deutsche; 24 Männer, 14 Frauen; zwei Jugendliche unter 17.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Polizeihauptkommissar Marcus Weis, kommissarischer Postenführer des Polizeipostens Triberg, besuchte den Gemeinderat Schönwald, um die Kriminalstatistik des Jahres 2025 vorzustellen.

„Sie leben hier in Schönwald sehr sicher, die Zahlen folgen dem Trend und gingen zurück“, betonte er. Auf eine etwas andere Art als gewohnt hatte Weis die Zahlen aufgearbeitet. Nicht wie gewohnt anhand der vorliegenden Taten mit Bezug auf die Häufigkeitszahl (die tatsächlichen Straftaten hochgerechnet auf 100.000 Einwohner), sondern er arbeitete mit den tatsächlichen Zahlen – den Bürger interessiere das tatsächliche Geschehen, so sein Ansatz. Und damit, so seine Aussage, könne man eindeutig sagen, dass es sich hier sicher leben lässt.

Schon die erfassten Delikte zeigen auf: Es sind nochmals weniger als im Vorjahr – die Zahl ging von 62 Straftaten in 2024 auf 55 (ein Minus von mehr als zehn Prozent) zurück – bei sehr guter Aufklärungsquote von 69,1 Prozent.

Erfreulich sei der auf einen Fall zurückgegangene Anteil von Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, wobei „einer schon zu viel ist“. Abgenommen hätten Körperverletzungen und die Betrugsfälle, dagegen gab es wieder mehr Vermögens- und Fälschungsdelikte. Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz habe es einen gegeben. Vier Fälle würden durch die Kriminalpolizei verfolgt.

Man müsse aber auf das „Dunkelfeld“ hinweisen: Viele kleinere Straftaten würden gar nicht zur Anzeige gebracht, manchmal deshalb, weil man es selbst als Bagatelle ansehe, oft aber auch aus Scham darüber, dass „so etwas gerade mir passiert“, erklärte Weis.

38 Straftäter ermittelt

38 Straftäter konnten ermittelt werden, 24 davon seien Männer gewesen, insgesamt 14 Frauen. 26 Straftäter seien Deutsche, zwei waren Asylbewerber respektive Flüchtlinge. Zwei Tatverdächtige seien unter 17 Jahre alt gewesen, einer davon sogar noch unter 14.

Nicht ganz so erfreulich sei die Tatsache, dass die Zahl der Verkehrsunfälle mit 24 einen relativ hohen Stand gehabt habe, allerdings sei die Mehrzahl reine Blechschäden gewesen. Zwei Unfälle habe es mit Personenschaden gegeben, davon sei eine Person schwer verletzt gewesen.

Erfreuliche Entwicklung

Der Bürgermeister hielt fest, dass die Zahlen eine erfreuliche Entwicklung nähmen. Er hoffe, dass Kommunen künftig mehr Freiheiten erhielten, was die Videoüberwachung betreffe. Sachbeschädigungen seien oft schwer nachweisbar, da sei man auf Zeugenaussagen angewiesen – was auch der Polizeihauptkommissar bestätigte.

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