Konzert in Furtwangen
: Von der Copacabana bis nach Australien

Die Musikvereine Katzensteig und Schönenbach nahmen ihr Publikum beim Doppelkonzert in der Furtwanger Festhalle auf eine abwechslungsreiche Reise mit.
Von
Stefan Heimpel
Oberndorf
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Der Musikverein Katzensteig unter der Leitung von Sven Tolksdorf bestritt den ersten Teil des Doppelkonzertes zusammen mit dem Musikverein Schönenbach in der Furtwanger Festhalle.

Stefan Heimpel

Ein vorweihnachtliches Doppelkonzert haben die Musikvereine Katzensteig und Schönenbach gemeinsam in der Furtwanger Festhalle gegeben.

Das Konzert stieß auf großes Interesse, die Halle war gut besetzt, als die Vorsitzenden Sonja Dold aus Katzensteig und Daniel Armbruster aus Schönenbach die Gäste im Saal begrüßten. Besondere Grüße galten unter anderem der ehemaligen Bundestagsabgeordneten Christa Lörcher und dem künftigen Furtwanger Bürgermeister Florian Merz.

Nach dem Erfolg des gemeinsamen Doppelkonzertes 2023 hatten die beiden Vereine auch für dieses Jahr nach dem Jubiläumsjahr des Musikvereins Schönenbach ein solches gemeinsames Konzert auf die Beine gestellt.

Durch das Programm des abwechslungsreichen Abends führte wieder locker und informativ Pfarrer Harald Bethäuser. Seine kurzen Kommentare und Geschichten sorgten auch immer wieder für viel Heiterkeit im Publikum. Eröffnet wurde das Programm vom Musikverein Katzensteig unter der Leitung von Sven Tolksdorf.

Eine Herausforderung für die Musiker

Die Melodienfolge aus dem Musical „Das Phantom der Oper“ von Andrew Lloyd Webber war eine Herausforderung für die Musiker. Es ging weiter mit bekannten Melodien wie „The Story“ von Brandi Carlile und „Copacabana“ von Barry Manilow, die ebenso gut beim Publikum ankamen.

Allerdings musste Pfarrer Harald Bethäuser sein Angebot, direkt nach dem Konzert mit dem Bus an den Strand der Copacabana nach Rio zu fahren, dann doch auf das Konzert im nächsten Jahr verschieben. Nach einem Ausflug in den „Botanischen Garten“ von Freek Mestrini und Franz Watz folgte ein original Katzensteiger Titel: Thomas Dold hatte die schwungvolle Polka „Schwarzwälder Geburtstagsklänge“ speziell zum Geburtstag seines Vaters Siegmund Dold, aktiver Katzensteiger Musiker, komponiert.

Von Filmmusik bis Marsch

Der Musikverein Schönenbach unter der Leitung von Christof Hepting bot nach der „Kleinen Eröffnung“ mit „Castellum“ eine eindrucksvolle Schilderung der römischen Stadt Kaiseraugst an der Schweizer Grenze. Die Musiker unter Sven Tolksdorf führten mit „Mein Name ist Nobody“, Filmmusik aus dem humorvollen Western, Hits der „Red Hot Chili Peppers“ und zum Abschluss den schwungvollen „Royal Jubilee March“ von Ger Mulder auf.

Dazwischen gab es noch eine besondere Einlage: Bei einem musikalischen Ausflug nach Australien mit „Pazifische Träume“ zeigte erneut Vizedirigentin Kim Schrenk ihr Können. Natürlich durften die beiden Kapellen nach dem gelungenen Doppelkonzert auch nicht ohne Zugabe von der Bühne gehen.

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