Königsfeld muss sparen: Diese Änderungen gibt es für die Jugendlichen

Der Jugendclub soll im kommenden Jahr während der Sommermonate auch von jüngeren Gästen genutzt werden.
Stephan Hübner- Königsfeld spart in der offenen Jugendarbeit, um die Haushaltssituation zu verbessern.
- Der Jugendkeller wird von Mai bis September geschlossen – Einsparung bei Reinigungskosten.
- 14- bis 18-Jährige dürfen in dieser Zeit den Jugendclub an Donnerstagen und jedem zweiten Freitag.
- Jugendreferent Johannes Menton begleitet vor Ort, um den Jugendschutz zu sichern.
- Der Jugendclub für 18 bis 25 öffnet dann an freien Freitagen und am Samstag weiter.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bei der offenen Jugendarbeit will beziehungsweise muss die Gemeinde sparen, um ihre Haushaltssituation zu verbessern. Der Jugendkeller soll im Sommer geschlossen werden, jüngere Gäste dann den Jugendclub besuchen können.
Man verkenne nicht die soziale und gesellschaftliche Bedeutung der Jugendarbeit, so Bürgermeister Fritz Link. Königsfeld sei eine der wenigen Gemeinden, die einen hauptamtlichen Jugendreferenten beschäftigten.
Die jährlichen Kosten für den im ehemaligen Vereinsheim des FC Königsfeld angesiedelten Jugendclub liegen bei etwa 3500 Euro, die für den Jugendkeller im Untergeschoss des Rathauses bei etwa 2300 Euro.
Der Jugendclub für die Zielgruppe 18 bis 25 Jahre wird laut Link stark frequentiert. Bei den nahezu wöchentlichen Öffnungen treffen sich immer zwischen 15 und 50 Personen. Auch werden die Räumlichkeiten an Wochenenden ohne eigene Partys an externe Gruppen vermietet, was aber nicht immer ganz reibungslos verlief.
Jugendkeller für Jüngere
Für die Zielgruppe 14 bis 18 Jahre angedacht ist der Jugendkeller. Der ist zwischen Oktober und Mai mit 12 bis 17 Gästen durchschnittlich besucht, in den wärmeren Monaten sinkt diese Zahl deutlich.
Die Haushaltsstrukturkommission schlug deshalb vor, den Jugendkeller von Mai bis September zu schließen, was pro Jahr Reinigungskosten von knapp 600 Euro spart. Dazu verringern sich Strom-, Gas- und Wasserverbrauch.
Als Kompromiss könnten 14- bis 18-Jährige in dieser Zeit jeden Donnerstagabend und jeden zweiten Freitagabend den Jugendclub nutzen. Jugendreferent Johannes Menton wird dann jeweils vor Ort sein, um den Jugendschutz zu gewährleisten, betonte Link. Der Betrieb des Jugendclubs für die Älteren wird sich in dieser Zeit auf die freien Freitage und den Samstag beschränken.
Übergang wird erleichtert
Von einer sehr guten Sache sprach Franziska Hornscheidt. Das Reinschnuppern von Jüngeren in den Jugendclub mache den späteren Übergang vielleicht etwas leichter.
Auch Sigrid Fiehn fand es sehr gut, dass man den Betrieb für Jüngere in dieser Form fortführt. Sie wollte aber wissen, ob das mit den Verantwortlichen im Jugendclub besprochen wurde. Laut Link hatte Menton Gespräche geführt, die Organisatoren waren mit den Änderungen einverstanden.
Birgit Helms betonte die Notwendigkeit der Begleitung durch Menton. Vielleicht werde der Jugendkeller dann nach der Schließung auch wieder etwas mehr wertgeschätzt, so ihre Hoffnung.
Der Gemeinderat beschloss die vorgestellten Änderungen.
