Kappenabend in Vöhrenbach
: Barbie, Wetterfee und eine Kirchenmaus begeistern

Tänze, Musik und jede Menge zu lachen – zum neuerlichen Erfolg wurde der Kappenabend am Samstag in Vöhrenbach. Am Sonntag wurde das Programm noch einmal wiederholt.
Von
Stefan Heimpel
Oberndorf
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Für viel Heiterkeit sorgt die Vorstellung des Prinzenpaars Martin IV. und Stephanie I. der Vöhrenbacher Fasnet.

Stefan Heimpel

Gut besucht waren wieder die beiden Kappenabende in Vöhrenbach. Nach feierlichen Fanfarenklängen begrüßte Bernd Sickinger, zweiter Vorsitzender der Heimatgilde, die Gäste in der Festhalle.

Eine wichtige Rolle spielt beim Kappenabend immer die Stadtkapelle: Immer wieder erklingen neben dem Narrenmarsch verschiedene närrische Lieder und das Badnerlied. Humorvoll führte einmal mehr Elferratspräsident Sven Schätzle, der heitere Kommentare für die Akteure wie für das Publikum bereit hatte, durch den Abend – und das stets Reimform.

Eröffnet wurde das Programm traditionell mit der Prinzenrede vom Prinzenpaar Martin IV. aus Vöhrenbach und Stephanie I. aus dem Sauerland. Ihre gelungene Vorstellung vom ersten Kennenlernen auf dem Cannstatter Wasen bis zur glücklichen Familie mit zwei Töchtern sorgte dabei für viel Heiterkeit.

Den Reigen der Büttenreden eröffneten dann zwei giftige Burgfräulein, Helga (Schwer) und Claudia (Vollmer). Von ihrem Burgfenster aus hatten sie einiges im Städtle beobachten können. Ebenso zum Programm gehört die Prinzengarde, die nicht nur das Prinzenpaar bewacht, sondern auch immer viel Beifall für ihre zwei Tanz-Darbietungen erhält. Den Auftakt bildete wieder der Gardetanz in Uniform, später folgte noch der flotte Showtanz unter dem Titel Karneval.

Ereignisse aus dem Städtle

Als Wetterfee im Fernseh-Bildschirm präsentierte sich Petra Gulde-Esterle. Dabei sind ihre Wetterberichte immer sehr exakt, nur mit dem Datum hat sie Probleme. Auch sie hatte wieder verschiedene Erlebnisse aus dem Städtle im Gepäck, beispielsweise eine kosmetische Behandlung mit einer Wunder-Creme, die sich später als Senf herausstellte. Dramatisch war, dass Bürgermeister Heiko Wehrle bei einem Spiel der Rathaus-Mitarbeiter Furtwangen und Vöhrenbach verwechselte.

Der nächste Gast war eine graue Kirchenmaus (Martin Mahler), die in den Beichtstühlen spannende Geschichten mitbekommt. Zu den Geschichten gehörten das Entfernen eines Hörgeräts aus dem Ohr mit dem Schlüssel oder Probleme mit dem Handy-Akku im Hotel.

Zwei Kunststoff-Puppen unter sich

Für viel Spaß sorgten zwei Kunststoff-Spielfiguren mit ihren Gesangseinlagen: Seit 60 Jahren gibt es die Barbie-Puppe (Martina Hummel), ganz neu ist die Schwarzwald-Marie von Playmobil (Antonia Ketterer). Klar, dass es bei Barbie unter anderem um Schönheit ging. Inspiriert von der neuen Bäckerei in Vöhrenbach waren die Gesellen „Ox“ (Sven Schätzle) und „Korn“ (Antal Szegö). Von der Bühne aus blickten sie auf die „süßen Stückchen“ der Garde – und auf den Elferrat, welcher der Qualität einer „Rettertüte“ entspreche.

Den Abschluss bildete dann ein etwas anderer Sketch. Denn eine Gruppe des Elferrats musste spontan einspringen. Geschildert wurden Szenen aus dem neuen Bürgerbüro mit der Passbild-Kamera. Birgit Hofsäß (Sonja Sickinger) hat viel zu tun, alle abzulichten. Und der starke Mann vom „Engel“ (Andreas Ketterer) trainiert an jeder Ecke.

Mit „Am Aschermittwoch ist alles vorbei“ und dem Auszug zum Narrenmarsch endete der Kappenabend.

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