Jugendhearing in Schonach
: Diese Wünsche haben die Jugendlichen

42 Teilnehmende diskutieren in Schonach mit Bürgermeister Jörg Frey über Minigolf, Sporthalle und Spielplätze. Lösungen für Freibadpersonal in Aussicht, bei Bushaltestellen sind Grenzen gesetzt.
Von
Claudius Eberl
Schonach
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Jugendhearing Schonach

Beim Jugendhearing Schonach wurde zunächst ein Film gezeigt.

Claudius Eberl
  • Jugendhearing in Schonach: 42 Jugendliche diskutieren mit Bürgermeister Jörg Frey.
  • Wünsche: Erneuerung der Minigolfanlage, bessere Spielplätze, intakte Netze am Schul-Sportplatz.
  • Freibad: Nachfolge für Bademeister und Kioskbetreiber in Aussicht – Lösungen zeichnen sich ab.
  • Sporthalle sanierungsbedürftig, rund sieben Millionen Euro fehlen für umfassende Erneuerung.
  • Zusätzliche Bushaltestellen kaum machbar, Zuständigkeit liegt beim Landratsamt.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Was läuft gut in Schonach, wo gibt es Verbesserungsbedarf? Beim zehnten Jugendhearing der Gemeinde hatten Jugendliche zwischen zehn und 17 Jahren die Gelegenheit, ihre Wünsche, Anregungen und Kritik direkt an Bürgermeister und Gemeindeverwaltung zu richten.

42 Jugendliche nahmen an der Veranstaltung teil, deutlich weniger als im Vorjahr, als rund 80 Besucher gekommen waren. Bürgermeister Jörg Frey begrüßte die jungen Gäste gemeinsam mit Hauptamtsleiterin Jennifer Hopf, Auszubildendem Justin Scungio und den Gemeinderäten Bernd Kaltenbach (FW) und Simon Schyle.

Zunächst stand der Film „Die drei ??? und die Toteninsel“ auf dem Programm. Getränke und Knabbereien spendierte die Gemeinde.

Im Anschluss informierte Bürgermeister Jörg Frey über aktuelle Themen in Schonach. So führe der Bau der Sozialimmobilie „Daheim am Park“ mit der Ampelregelung zu Beeinträchtigungen im Ortszentrum. Auch die sanierungsbedürftige Sporthalle war Thema. Die dafür notwendigen rund sieben Millionen Euro könne die Gemeinde derzeit nicht aufbringen.

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Nachfolger für Bademeister

Beim Freibad suche man sowohl einen Nachfolger für den zum 31. März in den Ruhestand gehenden Bademeister Günter Herr als auch einen neuen Kioskbetreiber. Für beide Aufgaben zeichneten sich laut Frey Lösungen ab.

„Nun seid ihr dran!“, forderte der Bürgermeister die Jugendlichen auf, ihre Anliegen vorzubringen. Zwar sei das Hearing kein „Wünsch-Dir-Was“, Verwaltung und Gemeinderat wollten aber prüfen, was sich umsetzen lasse.

Nach anfänglichem Zögern meldeten sich die ersten Jugendlichen zu Wort. Ein Thema war die Minigolfanlage, die aus Sicht der jungen Besucher erneuert werden sollte. Hier sei der Gemeinderat bereits am Zug, erläuterte Frey. Eine umfassende Neugestaltung wäre allerdings mit hohen Kosten verbunden. Denkbar wäre eine solche Lösung, wenn sich ein privater Betreiber finden ließe. Andernfalls müsse über eine Sanierung der bestehenden Anlage nachgedacht werden.

Bushaltestellen im Ort

Wenig Hoffnung konnte der Bürgermeister beim Wunsch nach zusätzlichen Bushaltestellen im Ort machen. Für diesen Bereich sei das Landratsamt zuständig. Konkreten Handlungsbedarf sah Frey dagegen bei zwei weiteren angesprochenen Punkten: Die beschädigten Netze am Schul-Sportplatz sowie der schlechte Zustand des Spielplatzes in Schonachbach wurden von ihm aufgenommen. Hier versprach er, sich um Abhilfe zu bemühen.

Frey forderte dazu auf, bei weiteren Themen ihn oder auch Jennifer Hopf per E-Mail, Telefon oder auch persönlich anzusprechen. „Vergesst nicht – wir sind als Gemeinde eine Gemeinschaft – und da gehört ihr auch dazu!“, gab er den Besuchern zum Abschied mit.