Hubschrauber kreist über VS: Nach Frontalzusammenstoß auf B 33 sucht Polizei nach dem Verursacher

Ein Polizeihubschrauber kreiste am Samstag über Villingen-Schwenningen. Gesucht wurde ein Unfallverursacher. (Symbolfoto)
HeidepriemEin Autofahrer hat am Samstagnachmittag auf der B 33 bei Villingen-Schwenningen einen Frontalzusammenstoß verursacht und hat im Anschluss zu Fuß das Weite gesucht. Dies berichtet die Polizei.
Der Unfallfahrer war demnach gegen 14.30 Uhr mit einem Ford Transit auf der Bundesstraße 33 von Bad Dürrheim kommend in Richtung Villingen-Schwenningen unterwegs. Trotz Verbots und Gegenverkehrs überholte er vor der Anschlussstelle Villingen-Schwenningen Süd ein vorausfahrendes Fahrzeug.
Der Ford streifte dabei einen entgegenkommenden VW und setzte im weiteren Verlauf erneut zu einem Überholmanöver an. Dabei stieß er frontal gegen einen in Richtung Bad Dürrheim fahrenden Ford Fiesta einer 65-Jährigen.
Durch den Zusammenstoß schleuderte der Fiesta noch seitlich gegen einen entgegenkommenden Audi. Der Transit überfuhr eine Schutzplanke und kam entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung im Grünstreifen zum Stehen.
Ohne sich um den Unfall zu kümmern, ergriff der unbekannte Unfallfahrer sofort zu Fuß die Flucht. Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen der Polizei, bei denen auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz kam, blieben bislang erfolglos.
Bundesstraße über Stunden gesperrt
Die 65-jährige Fiesta-Fahrerin zog sich durch den Verkehrsunfall schwere Verletzungen zu. Ein Rettungswagen brachte sie in ein örtliches Klinikum.
An den Unfallfahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von etwa 15.000 Euro. Die B 33 war für die Dauer der Unfallaufnahme bis etwa 17.30 Uhr gesperrt.
Erste Ermittlungen der Verkehrspolizei ergaben, dass der Transit nicht mehr für den Verkehr zugelassen war. Zeugenhinweise nimmt der Verkehrsdienst Zimmern ob Rottweil unter der Telefonnummer 0741/348790 entgegen.