Hauptübung der Feuerwehr Buchenberg
: Junge Feuerwehrleute lernen von den alten Hasen

Eine Kabeltrommel begräbt zwei Menschen unter sich, gleichzeitig bricht ein Vegetationsbrand aus: Bei ihrer Hauptübung ist die Feuerwehr Buchenberg gleich mehrfach gefordert. Dabei zeigt sich, wie Jung und Alt zusammenarbeiten.
Von
Karlheinz Hoffmann
Königsfeld-Buchenberg
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Probe 1

Die Rettungskissen zu Anheben der Kabeltrommel war auf Grund der Verunfallten Personen die erste Aufgabe für die Wehrmänner.

Karlheinz Hoffmann
  • Hauptübung in Königsfeld-Buchenberg: Menschenrettung und Brandbekämpfung geprobt.
  • Übungslage: Kabeltrommel rutschte vom Frontlader, zwei Personen lagen darunter – Vegetationsbrand.
  • Rettung: Trommel mit Rettungskissen angehoben, beide Personen gesichert aus dem Gefahrenbereich.
  • Löschangriff: Wasser aus neuer Zisterne über 100 m und vom Weiher über 500 m Schlauchleitung.
  • Zusammenarbeit: Erfahrene und junge Kräfte trainierten gemeinsam, elf Neuzugänge zeigen Einsatz.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Abteilung der Freiwilligen Feuerwehr war bei ihrer Hauptübung gefordert. Alte und junge Feuerwehrmänner harmonierten bei der Zusammenarbeit. Abteilungskommandant Erich Dieterle hatte sich als Übungsszenario Menschenrettung und Brandbekämpfung ausgedacht.

So soll im Zuge der Breitbandverlegung im Neubaugebiet Herrenacker Ost eine Kabeltrommel vom Frontlader gerutscht sein. Ursache war ein gerissener Gurt. Der Fahrer des Fahrzeugs wurde herausgeschleudert und kam wie ein weiterer Mitarbeiter unter die Trommel. Da auch eine Zigarette im Spiel war, entstand ein Vegetationsbrand.

Die Alarmierung erfolgte über Funkmelder. Sehr zügig waren die ersten Wehrmänner mit ihrem MLF-Fahrzeug am Einsatzort. Hier erläuterte Dieterle den anwesenden Zuschauern, was die Annahme des Übungseinsatzes sei.

Zuerst galt es, die Personen unter der Kabeltrommel zu retten. Mit Rettungskissen wurde diese angehoben. Beide konnten so aus der Gefahrenzone gebracht werden. Inzwischen war die Wasserversorgung zur neuen Zisterne in ungefähr 100 Meter Entfernung aufgebaut. Zu Beginn gab es kleinere Probleme mit der Handhabung. Diese wurden aber bestens gelöst.

Übung 2

Die Wasserentnahme mit Pumpe erfolgte über eine 100 Meter lange Schlauchleitung von der neuen Zisterne.

Karlheinz Hoffmann

Eine weitere Schlauchleitung führte an den Weiher beim Kieningerhof. 500 Meter Schlauchleitung galt es hier zu legen. Eine Schlauchbrücke war zudem erforderlich. An beiden Wasserentnahmestellen waren Pumpen im Einsatz. C- und B-Rohre waren weiter im Einsatz, um den Vegetationsbrand zu löschen. Bald hieß es: Wasser halt, Brand aus.

Junge lernen von den Erfahrenen

Erich Dieterle ist auf seine Kameraden stolz. Nachdem elf junge Männer im letzten Jahr in die Wehr eingetreten sind, gilt es, diese an alle Aufgaben heranzuführen. Derzeit befinden sich drei von ihnen in der Grundausbildung.

Bei den Übungen setzt er auf eine Mischung aus Jung und Alt. So können die Neulinge von den alten Hasen lernen. Hier zählt natürlich auch die große Erfahrung. Da sie aber zu 90 Prozent aus dem Handwerk und der Landwirtschaft kommen, finden sich immer Lösungen, so Erich Dieterle.

Bürgermeister Fritz Link würdigte die Übung als sehr realistisch, da dies aufgrund der laufenden Arbeiten beim Breitband nicht abwegig sei. Er zeigte sich auch sehr erfreut, dass die elf jungen Männer hier so einen Einsatz zeigen.

Ein Hemmnis für die Durchführung der Grundausbildung sei, dass andere Wehren hier auch zum Zuge kommen und so immer nur ein Teil von hier drankäme. Er sei aber guter Dinge. Letztendlich gehe es auch um die Sicherung des Brandschutzes im Ort.

Nachdem alle Gerätschaften und die Schläuche wieder an ihrem Platz waren, trafen sich die Wehrmänner im Feuerwehrhaus zu einem gemeinsamen Vesper in Form von Wurstsalat.