Hauptprobe in Nußbach
: Wehr rückt mit der Drehleiter an

Die Abteilung Nußbach zeigte bei ihrer Hauptübung, wie sie einen Wohnungsbrand mit mehreren Verletzten bewältigt und eingeschlossene  Personen rettet. Es gab viel Lob für die ehrenamtliche Arbeit und die moderne Ausrüstung.
Von
Priska Dold
Triberg-Nußbach
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Starke Rauchentwicklung erfordert schnelles Handeln.

Starke Rauchentwicklung erforderte bei der Hauptübung der Nußbacher Feuerwehr schnelles Handeln.

Priska Dold
  • Nußbacher Feuerwehr probte Wohnungsbrand mit mehreren Verletzten – Rettung aus Dachgeschoss.
  • Starke Rauchentwicklung zwang zu schneller Menschenrettung und Suche nach dem Brandherd.
  • Drehleiter 23/12 aus Triberg manövrierte auf engem Zugang, Atemschutztrupp barg Eingeschlossene.
  • 28 Kräfte aus Nußbach mit LF 10/6, MTW und SW2000 im Einsatz, plus drei aus Triberg.
  • Lob bei der Übungsbesprechung für ruhigen Ablauf und neue Technik wie Wärmebildkamera und Rauchvorhang.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Trotz des Regenwetters warteten zahlreiche Zuschauer auf die traditionell am Kilwisamstag ausgerichtete Hauptübung der Abteilungswehr Nußbach. Übungsort war dieses Jahr das Haus Scherzinger in der Hintertalstraße. Hier war – so die Annahme – bei der Renovierung in einer Wohnung durch Flexarbeiten ein Zimmerbrand entstanden, der sich schnell auf die ganze Wohnung ausbreitete.

Beim Eintreffen der Abteilungswehr Nußbach fanden die aktiven Wehrmitglieder schon starke Rauchentwickung vor, so dass sich Bewohner und Bauarbeiter nicht mehr selbstständig retten konnten. Zusätzlich fuhr gerade ein Mitarbeiter auf einem Gabelstapler auf den Hof. Abgelenkt durch den Rauch fiel er vom Sitz und war mit einem Bein unter dem Fahrzeug eingeklemmt.

Da mussten die Wehrleute nach ihrem Eintreffen zunächst einmal die Lage erkunden, dann galt es,  das Gebäude abzusuchen, in dem sich Personen befanden. Zudem war die Frage, wo genau der Brandherd sein könnte.

Auf der unteren Seite des Gebäudes begannen die Einsatzkräfte, die Verletzten mit Schiebe- und Steckleitern zu retten. An der Bergseite war dies schon schwieriger, die eingeschlossenen Menschen befanden sich im Dachgeschoss.

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Mit der Drehleiter aus Triberg konnten verletzte Personen aus dem Dachgeschoss gerettet werden.

Mit der Drehleiter aus Triberg konnten verletzte Personen aus dem Dachgeschoss gerettet werden.

Priska Dold

Jedoch ist bei einem Einsatz die Drehleiter 23/12 aus Triberg dabei, diese kam nun zum Einsatz. Umsichtig und rückwärts musste der Fahrer auf dem schmalen Zugang dieses große Fahrzeug manövrieren. Doch es klappte vorzüglich, die Leiter wurde ausgefahren und der bereitstehende Atemschutztrupp barg die Eingeschlossenen.

Ehrenkommandant Erhard Haberstroh kommentierte über Lautsprecher den gesamten Übungsverlauf. So konnten sich die Zuschauer, darunter Bürgermeister Sven Ketterer, Ortsvorsteher Heinz Hettich sowie Stadt- und Ortschaftsräte ein Bild von der Arbeit an diesem Einsatz machen. Auch Abteilungkommandant Patrick Hettich beobachtete die Vorgänge und stand für Fragen zur Verfügung.

Im Einsatz waren 28 Feuerwehrleute aus Nußbach, mit dem Löschgruppenfahrzeug LF 10/6, dem Mannschaftstransportwagen und dem Schlauchwaggen SW2000. Dazu kam die Drehleiter 23/12 mit drei Feuerwehrangehörigen der Gesamtwehr aus Triberg.

Verletzte Personen werden in Sicherheit gebracht und versorgt.

Die Einsatzkräfte brachten bei ihrer Übung auch verletzte Personen in Sicherheit.

Priska Dold

Bei der nachfolgenden Übungsbesprechung gab es nichts zu bemängeln. Ortsvorsteher Heinz Hettich hatte viel Lob für diese ehrenamtliche Arbeit. Stefan Schätzle zeigte sich beeindruckt vom ruhigen und sachlichen Einsatzes des neuen Equipments wie Wärmebildkamera, Rauchvorhang und Schlauchpaket. Auch Bernhard Kienzler hob die Bedeutung der Feuerwehr hervor, gerade in Bezug auf den Waldbrand im Sommer bei der Liembergstraße.

Im Anschluss an die getane Arbeit folgte der gemeinsame Kameradschaftsabend mit der Trachtenkapelle Nußbach, nun zum 120. Mal.