GVV Triberg
: LED-Beleuchtung für die Realschule

Die Liste der Argumente für die modernen Leuchten ist lang. Ob das Projekt umgesetzt werden kann, hängt auch an der Förderung, die der GVV jetzt beantragen will.
Von
Hans-Jürgen Kommert
Oberndorf
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Die Realschule Triberg soll auf LED-Beleuchtung umgerüstet werden. (Archivfoto)

Schule

Die Realschule wünscht sich eine bessere Beleuchtung, darum soll diese im gesamten Schulhaus auf LED-Technologie umgestellt werden. Die aktuelle Beleuchtung sei sehr energieaufwendig, dazu seien Ersatz-Leuchtstoffröhren immer schwieriger zu beschaffen, hieß es in der Sitzung des Gemeindeverwaltungsverbands (GVV).

Als Argumente für die Umstellung führte man nun deutliche Einsparungen von Stromkosten, einen deutlich geringeren Wartungsaufwand wegen der längeren Lebensdauer, eine Verbesserung der Lichtqualität und damit verbunden eine Verbesserung des Lernumfelds an.

Ursprünglich habe man bereits 2025 mit der Umsetzung im Erdgeschoss des Hauses beginnen wollen, allerdings sei eine Förderung möglich: Im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative könne man beim Ministerium für Wirtschaft und Klimaschutz einen Förderantrag stellen, der Fördersatz betrage bei Bewilligung 25 Prozent der förderfähigen Gesamtausgaben. Die Bewilligungsdauer liege bei 18 Monaten, daher wolle man nun in den Jahren 2026 und 2027 die Maßnahme angehen, die allerdings nur in den Schulferien erfolgen könne. Die Kosten lägen bei rund 135 000 Euro.

Rafael Kammerer fragte nach möglichen Einsparpotenzialen und einer in diesem Zuge zu errichtenden Photovoltaik-Anlage (PV). „Ihr kennt meine Einstellung dazu. Allerdings würde so etwas dann Sinn machen, wenn sowieso das Dach gemacht werden muss“, bekannte dazu der GVV-Vorsitzende Gallus Strobel. Schonachs Bürgermeister Jörg Frey meinte, dass es durchaus sinnvoll wäre, zunächst das Dach zu untersuchen. Die Frage sei dabei, was zum Gebäude gehöre und damit Sache der Stadt Triberg und was GVV-Sache sei.

GVV-Geschäftsführer Robin Weißer erklärte, das habe man untersucht. Die Beleuchtung sei GVV und das Dach Sache der Stadt. Für den Haushalt 2028 sei das eingeplant, dann werde man sich mit PV befassen. Zunächst gelte es jetzt, so Strobel, den Förderantrag zu stellen, die Ausschreibung könne laut dem GVV-Geschäftsführer erst nach Zusage der Förderung starten. Diesem Vorgehen stimmten die Mitglieder des GVV einhellig zu.

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