Gütenbach
: Café ist ein Riesengewinn für das Dorfleben

Erste Jahresbilanz des Gütenbacher Vereins kann sich sehen lassen / Weitere Mitstreiter gefragt
Von
Schwarzwälder-Bote
Oberndorf
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Das Vorstandsgremium des Vereins Begegnungsstätte Gütenbach (von links): Kassenwartin Inge Wehrle, Schriftführerin Ilse Schülin, zweite Vorsitzende Ulrike Fischer und die Vorsitzende Carmen Scherzinger, die eine positive Bilanz zogen. Foto: Hajek

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Von Christa Hajek

Gütenbach. Die Bilanz kann sich sehen lassen, die der junge Verein Begegnungsstätte bei der ersten Versammlung im Gütenbacher Dorfcafé zog. "Seit eineinhalb Jahren wurschteln wir uns durch", erinnerte die Vorsitzende Carmen Scherzinger an die Eröffnung des Dorfcafés am 1. Februar 2014. Alle Beteiligten betraten Neuland. Der Verein wurde am 30. Juli 2014 gegründet, um die ehrenamtlich geführte Begegnungsstätte rechtlich abzusichern.

Schriftführerin Ilse Schülin berichtete, dass es zusätzlich zu den regelmäßigen Öffnungszeiten Sonderveranstaltungen gab. Das Programm reichte vom Häkelkurs über eine Weinprobe bis zum vorweihnachtlichen Singnachmittag. Sechs Frauen bilden das Team des Dorfcafés.

Die finanzielle Situation des Vereins ist gut, legte Kassenwartin Inge Wehrle dar. Ihr Dank galt der Gemeinde Gütenbach, die die Räume herrichtete und mietfrei zur Verfügung stellt. 8000 Euro Darlehen überwies sie außerdem als Startkapital für die Anschaffung von Einrichtung, Geräten und dem ersten Warenbestand. Das Geld zahlt der Verein in Raten zurück, in zwei Monaten sind die Schulden endgültig getilgt.

Das Café seit gut besucht, betonte die Kassiererin, wenn sich auch der Ansturm der ersten Wochen gelegt habe. "In tadellosem Zustand" sei die Kasse, bescheinigte Hans-Helmut Fahle der Kassenwartin. Einen "Riesengewinn für das Dorfleben" nannte Bürgermeister Rolf Breisacher das Café. Sein Dank galt den Initiatorinnen und allen ehrenamtlichen Helfern und hob hervor, dass der Gemeinderat das Projekt stets unterstützte.

Der Verein wurde nicht als gemeinnützig anerkannt, das Finanzamt stufte das Cafés als Wirtschaftsbetrieb ein, berichtete Inge Wehrle. Deshalb können keine Spendenbescheinigung ausgestellt werden. Das Thema wurde längere Zeit diskutiert, es soll ein neuer Anlauf genommen werden, die Gemeinnützigkeit zu erwirken. Bisher hat der Verein nur 16 Mitglieder, man wird sich um die Werbung neuer Mitstreiter bemühen, wurde beschlossen. Der Jahresbeitrag kostet zwölf Euro. Wer den Verein unterstützen möchte, erhält Beitrittserklärungen im Dorfcafé, das mittwochs bis sonntags von 14 bis 18 Uhr geöffnet ist.

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