Gerätehaus in Königsfeld: So soll die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr gewährleistet werden

Ein Problem beim bisherigen Feuerwehrgerätehaus ist die Parkplatzsituation.
Stephan Hübner- Königsfeld plant ein neues Feuerwehrgerätehaus, um die Einsatzfähigkeit zu sichern.
- Bedarf: Untersuchung attestiert Anfahrten in 5 bis 10 Minuten, teils mit mehreren Abteilungen.
- Tagsüber gibt es ein Defizit im Kernort; mit Neuhausen wird die Tagesbereitschaft erreicht.
- Ein Logistikfahrzeug soll drei Anhänger ersetzen – Transport und Hygiene werden verbessert.
- Weiler braucht ein ertüchtigtes Haus; das neue Zentrum kann bei Katastrophen als Einsatzzentrum dienen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wie Yannis Mäder vom beauftragten Unternehmen Sin-Firo berichtete, ging es um die Untersuchung der Leistungsfähigkeit der Wehr. Die leite sich von Fahrzeugausstattung, Einsatzzeit und Zahl der Kräfte ab.
Laut Untersuchung könne die Wehr auf der gesamten Fläche innerhalb von fünf bis zehn Minuten nach Alarmierung am Einsatzort sein, teilweise sogar mit drei bis vier Abteilungen.
Ein gewisses Defizit bestehe bei der nur im Kernort vorhandenen Tageseinsatzgruppe, für die mindestens sechs Personen nötig seien. Mit Neuhausen zusammen werde die Grenze von sieben Personen für die Tagesbereitschaft erreicht.
Um die Leistungsfähigkeit auch künftig gewährleisten zu können, sei der Bau eines neuen Gerätehauses nötig. Das sei ideal für die Kooperation von Abteilungen, ein weiterer Vorteil sei dabei die Symbiose von erfahreneren und jüngeren Kräften.
Leistungsfähigkeit der Wehr verbessern
Auch könne man dann dank Synergieeffekten das Fahrzeugkonzept optimieren und die Leistungsfähigkeit der Wehr verbessern. Vorgeschlagen ist die Beschaffung eines Logistikfahrzeugs als Ersatz für die bisherigen drei Anhänger. Damit könnten man den Transport von Schläuchen und die Hygiene sicherstellen.
In Weiler, das neben Buchenberg wegen der Entfernung zum Kernort dauerhaft eigenständig bleibt, muss aber das Gerätehaus ertüchtigt werden, da es heutige Anforderungen nicht mehr erfüllt.
Link sah die Kooperation mehrerer Abteilungen wegen demografischer Herausforderungen als nötig an. Die derzeitige Zahl von 120 Einsatzkräften werde sinken. Auch hoffe man auf mehr Zulauf in modernen, zeitgemäßen Räumlichkeiten.
Die Kooperation erfolge aber nur, wenn Gemeinde und jeweilige Abteilung zustimmten, die in jedem Fall rechtlich selbstständig bleibe.
Beate Meier sah den Bau des neuen Gerätehauses vor allem wegen fehlender Parkplätze am alten Standort als dringend nötig an. Link wies darauf hin, dass das neue Haus auch als Einsatzzentrum bei Katastrophen dienen kann. Dank Notstromaggregat kann auch die nebenstehende Sporthalle als Lazarett beziehungsweise Sammelpunkt genutzt werden.
