Furtwanger spenden Blut: Deshalb hat die Blutspende für den Bürgermeister so eine hohe Bedeutung

Für bis zu 125 Blutspenden konnten Bürgermeister Florian Merz und das DRK Furtwangen Bürger auszeichnen. Unser Bild zeigt (von links) Tim Sauter (Organisator der Blutspenden für Furtwangen), DRK-Vorsitzender Hans-Jürgen Freund, Finn Koop, Uwe Dold, Simon Link, Werner Strehl, Corinne Höflich, Uwe Wiese, Gisela Fehrenbach-Kienzler, Berthold Heitzmann, Luzia Burgbacher, Christine Neumann und Bürgermeister Florian Merz.
Stefan HeimpelDie Bedeutung der Blutspende hob Bürgermeister Florian Merz bei der Blutspenderehrung für Furtwangen hervor, nicht zuletzt aus eigener Erfahrung.
18 Bürger konnten für verschiedene besondere Spendenzahlen in der Zeit vom März 2025 bis Februar 2026 ausgezeichnet werden. Das reichte von zehn Blutspenden bis zur Rekordzahl von 125 Blutspenden von Gisela Fehrenbach-Kienzler.
Auch Merz war schon betroffen
Bürgermeister Florian Merz freute sich, dass er nun zum ersten Mal als Bürgermeister diese Ehrung zusammen mit dem DRK vornehmen konnte. Denn die Blutspende sei etwas Wichtiges und Besonderes. Dies habe er selbst schon erfahren müssen. Er habe bei einer Krankheit bereits reichlich Blut erhalten, um überleben zu können. Daher darf er selbst leider nicht mehr Blut spenden.
Es sei von Bedeutung, dass hier immer wieder Menschen gefunden werden, die Blut spenden, mit dem dann anderen Menschen geholfen und diese gerettet werden.
Eine für Drei
Hans-Jürgen Freund, Vorsitzender des DRK Furtwangen, dankte dem Blutspendern ebenfalls für ihre Bereitschaft. Die Blutspende sei eine Sache der Menschlichkeit und damit auch ein Ehrenamt in einer ganz anderen Form. Man müsse bedenken, dass mit einer einzigen Blutspende je nach Verwendung bis zu drei Menschen geholfen werden kann.
Bisher gibt es keine Alternative Blutspende, denn Blut kann noch nicht künstlich hergestellt werden. Sein Dank galt Bürgermeister Merz und der Stadt Furtwangen, dass sie diese Ehrung wieder durchführen und damit auch dieses besondere Engagement öffentlich machen. Gleichzeitig machte Hans-Jürgen Freund deutlich, dass man auch bei den Blutspendern wieder auf „Nachwuchs“ angewiesen sei, um auch künftig genügend Blut zu haben. Zwar sei die Altersgrenze für die Blutspende gefallen, man kann also in jedem Alter Blut spenden. Aber gerade im höheren Alter darf beispielsweise wegen Krankheiten oder Medikamenten nicht mehr gespendet werden. Nicht zuletzt müsse man damit rechnen, dass jetzt wieder in den Pfingstferien oder Sommerferien Engpässe bei der Blutversorgung entstehen.
Weitere Planung
Der nächste DRK-Blutspendetermin in Furtwangen findet am Dienstag, 16. Juni, in der Festhalle von 13.30 Uhr bis 18.30 Uhr statt.
Geehrt wurden – für zehn Blutspenden Daniil Agarkov , Melanie Dietrich, Uwe Dold, Michaela Dorer, Laura Waldvogel, Robin Ketterer, Finn Koop und Simon Link, für 25 Spenden Corinne Höflich, Silke Hummel und Wiese Uwe, für 50 Spenden: Karin Armbruster und Beate Duffner, für 75 Spenden Christine Neumann und Werner Strehl, für 100 Spenden Luzia Burgbacher und Berthold Heitzmann sowie für die Rekordzahl von 125 Blutspenden Gisela Fehrenbach-Kienzler.