Für ein lebenswertes Triberg: 47 Ehrenamtliche im Dienst für die gute Sache

Nicht alle konnten der Einladung von Bürgermeister Sven Ketterer (links im Bild, stehend) folgen – doch die Anwesenden schätzten die wertschätzenden Worte ebenso wie das festliche Menü, das sie in der Schwarzwald-Residenz erwartete
Hans-Jürgen Kommert„Patenschaften“ hatte einst Altbürgermeister Gallus Strobel schon früh in seiner ersten Amtszeit ins Leben gerufen. Die Paten sorgten seither dafür, dass Wanderwege von Müll befreit, Hänge gemäht und Ruhebänke in Ordnung gehalten werden – oder auch dafür, dass das Ehrenmal geöffnet und geschlossen wird.
Und fast ebenso lang ist es Brauch, dass der Bürgermeister diese ehrenamtlich tätigen Bürger aus Triberg, Nußbach und Gremmelsbach einmal jährlich zu einem „Patenessen“ einlädt, um ihnen für den selbstlosen Einsatz zum Wohle der Stadt zu danken.
So trafen sich auch heuer Ende April viele ehrenamtliche Helfer im Best Western Hotel „Schwarzwald Residenz“, diesmal aber mit einem anderen Gastgeber, dem neuen Bürgermeister Sven Ketterer. Dieser blickte zurück, dass sein Vorgänger seinerzeit mit recht bescheidenen 30 Paten begonnen habe, heute stünden 47 Personen bereit zum Dienst für die gute Sache – allerdings seien doch etliche der Helferinnen und Helfer mittlerweile in fortgeschrittenem Alter. „Wir freuen uns auch über weitere Paten“, betonte Ketterer. Die Anwesenheit aller Bürgermeister-Stellvertreter und beider Ortsvorsteher unterstreiche die Bedeutung der freiwilligen Helferinnen und Helfer, so der Bürgermeister weiter.
Emotionale Ansprache
Nach einem kleinen Sektempfang zur Begrüßung ging es hinein in die gute Stube, wo der Bürgermeister eine recht emotionale Ansprache hielt: Triberg sei stolz auf die Ehrenamtlichen, die durch ihr enormes bürgerschaftliches Engagement in Triberg vieles am Laufen halten und den Bauhof massiv entlasten. Ihm liege die wirkungsvolle Unterstützung und Anerkennung der wichtigen Funktion sehr am Herzen, unterstrich er seine diesbezüglichen Ziele.
Ob Sauberhaltung der städtischen Anlagen, Instandhaltung von Wanderwegen, Pflege von Blumenbeeten, Mithilfe bei Veranstaltungen, Öffnung und Schließung des Ehrenmals, aber auch der Pflege unserer Wanderwege – auf die Paten sei Verlass, und „ich kann ihnen hierfür nicht genug danken“, freute sich Ketterer. Schließlich seien sie Menschen, die einfach anpacken, Zeit und Aufmerksamkeit schenken – und ein Stück Lebensqualität.
Anpacken im Waldsportbad
Der Bürgermeister vergaß nicht, zu erwähnen, dass auch im Waldsportbad viel ehrenamtliche Arbeit geleistet werde. Der Festabend solle die Anerkennung, Wertschätzung und Dankbarkeit der Stadt für dieses überwältigende Engagement zeigen.
Dieses sei für die Gesellschaft und ihren sozialen Zusammenhalt unersetzlich. „Erheben wir darauf unser Glas“, beendete Ketterer seine Rede, ehe die Runde der Freiwilligen mit einem Drei-Gänge-Menü verwöhnt wurde.