Für das Prädikat Luftkurort: Wie ist die Luftqualität in Schonach? Untersuchung beauftragt

Idyllisch gelegen ist der Kurpark im Luftkurort Schonach. Damit die Gemeinde dieses Prädikat auch künftig verwenden darf, muss sie Bioklima und entsprechende Luftqualität nachweisen.
Hochschwarzwald Tourismus GmbH- Schonach ist Luftkurort und muss regelmäßig die Luftqualität nachweisen.
- 2028 steht eine neue Prüfung an – Grundlage ist eine einjährige Messreihe und Bioklima.
- Der Deutsche Wetterdienst soll die Messungen übernehmen, der Gemeinderat stimmte zu.
- Kosten: 9066,80 Euro plus 157,50 Euro Reisekosten laut Verwaltung.
- Das Prädikat sichert Förderzugang, etwa zum Tourismus-Infrastruktur-Fonds.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
2028 ist für die Gemeinde Schonach wieder eine Prüfung der Luftqualität fällig. Das Gutachten dazu wird anhand einer vorangegangenen einjährigen Messreihe und der Beurteilung des Bioklimas ermittelt.
Solche Prüfungen sind im Abstand von zehn Jahren fällig und zur Erteilung beziehungsweise zum Erhalt des Prädikats „Luftkurort“ vorgeschrieben, wie Nadine Haberer, Leiterin des Sport- und Kulturamts, in jüngster Sitzung des Gemeinderats erläuterte. Und eben dieses Prädikat ist für Schonach ein wichtiger Bestandteil der touristischen Ausrichtung: Es steht für gute Luftqualität sowie naturnahe und schöne Landschaft, was in Summe zur Attraktivität der Gemeinde als Urlaubsort beiträgt.
Prädikat bringt auch Zugang zu speziellen Fördertöpfen
Aus Sicht der Verwaltung sei es daher wichtig, das Prädikat weiterhin tragen zu dürfen und somit höhere Zuschüsse generieren zu können. Denn dank des Prädikats, erklärte Bürgermeister Jörg Frey, könne man bei bestimmten Vorhaben den Tourismus-Infrastruktur-Fonds anzapfen und Fachförderungen erhalten.
In der Vergangenheit wurden die nötigen Arbeiten durch den Deutschen Wetterdienst (DWD) vorgenommen. Die Verwaltung schlug dem Gemeinderat vor, auch für die neuerlichen Messungen den DWD für 9066,80 Euro plus Reisekosten in Höhe von 157,50 Euro zu beauftragen.
Der Gemeinderat stimmte der Vergabe einstimmig zu.