Flammenhölle Waldhang Schramberg: So kämpfen die Feuerwehren aus St. Georgen und Schönwald gegen den Waldbrand

Zum Großeinsatz beim Waldbrand bei Schramberg rückten auch die Wehren aus St. Georgen und Schönwald an. Selbst Landwirte funktionierten ihre Vehikel um und kamen zu Hilfe.
Christian Klemm/Blaulichtreport Rottweil/dpa- Waldbrand am Hang der Talstadt Schramberg breitete sich am Sonntagabend rasch aus.
- Rund 330 Einsatzkräfte vor Ort – auch Wehren aus St. Georgen und Schönwald halfen.
- Landwirte nutzten umfunktionierte Güllefahrzeuge und Sammelfässer zur Löschhilfe.
- Rauch zog bis in den Zollernalbkreis – Nina-App riet, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
- Spezialfahrzeuge TLF-W aus St. Georgen und Schönwald im Einsatz, Regen dämpfte letzte Glutnester.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Rauschschwaden der Flammenhölle zogen so weit, dass sogar im Zollernalbkreis die Nina-Warnapp die Bürger darüber informierte, dass Rauch und Gestank von einem Waldbrand im Kreis Rottweil kommen.
Den Bürgern wurde ans Herz gelegt, Fenster und Türen lieber geschlossen zu halten. Eine Gefahr bis in den Zollernalbkreis bestehe allerdings nicht. Insgesamt waren bei dem Einsatz am Schramberger Waldhang rund 330 Feuerwehrleute im Einsatz, darunter auch Kräfte aus St. Georgen und Schönwald.
Die Schönwalder Wehr, so bestätigte Tobias Moser, Gruppenführer bei der Wehr seines Ortes, rückte mit acht Kräften an, die jeweils im Schichtdienst vor Ort waren. Angegriffen wurde von der Lauterbacher Seite.
Landwirte helfen im Kampf gegen Waldbrand in Schramberg
Was ebenfalls half: Im Einsatz waren auch Landwirte, die mal schnell ihre Güllefahrzeuge und Sammelfässer umfunktioniert hatten und den ausgebildeten Wehrleuten zur Seite standen. Als die Schönwalder Wehr abrückte mit der Option, am Nachmittag zurückzukehren, waren es nur noch wenige Glutnester, die übrig waren. Dann setzte der Regen ein.
Auch die St. Georgener Wehr war mit einigen Männern und Fahrzeugen im Einsatz, wie uns Manuel Pfaff berichtete. Seine Wehr war von den Nachbarwehren sogar die erste vor Ort. Die St. Georgener brachten mehrere Feuerwehrzeuge mit und auch das besonders geländegängige Spezialfahrzeug des Landkreises, das in St. Georgen stationiert ist. Die Schönwälder Wehr hat ebenfalls so ein Fahrzeug.
Teures Spezialfahrzeug – besonders geeignet bei Waldbränden
Es ist das Tanklöschfahrzeug TLF-W. Das ist speziell für Waldbrände besonders geeignet und tut in schwierigem Terrain einen besonders guten Dienst. Eingeweiht wurde es erst jüngst bei einer Feier im Juni. Das Gerät wurde vom Land Baden-Württemberg zur Verfügung gestellt und kostet mehr als 700.000 Euro. Bezahlt wurde er aus Landes- und Bundesmitteln, auch die EU gab eine nicht unbedeutende Summe dazu.