Feuerwehr Schonach: Im Obertal herrscht von Beginn an beste Volksfeststimmung

Proppenvoll ist das Zelt schon zu früher Stunde.
Hans-Jürgen KommertDer Schonacher Geißbock Florian – legte den Umzug im Übrigen nur zu Beginn eigenständig zurück – er streikte plötzlich und durfte daraufhin auf der Drehleiter mitfahren.
Nachdem es noch zu Wochenbeginn kräftig geregnet hatte, verwöhnte Petrus die Feierwütigen beim Volksfest mit Sonnenschein bei moderaten Temperaturen. Wie immer begann das Fest mit dem Umzug der Feuerwehr vom Gerätehaus durch den Ort bis hinauf zum Festplatz im Obertal. Angeführt durch den Musikverein Kurkapelle Schonach und Geißbock „Florian“, im Gefolge unterstützt durch zahlreiche Feuerwehrfahrzeuge. Angekommen im Festzelt, bewies Bürgermeister Jörg Frey wieder einmal ein sicheres Händchen – schon beim zweiten Schlag saß der Zapfhahn fest im Bierfass, so dass er mit Artur Welte, dem Vertriebsbeauftragten einer Donaueschinger Brauerei, das von dieser gespendete Bier ausschenken konnte.
Rund 20 000 Euro investiert
„Wir haben in diesem Jahr richtig Geld in die Hand genommen und viele Dinge erneuert und auch Anschaffungen gemacht “, betonte Vize-Kommandant Matthias Fehrenbach. So wird nun am Hähnchengrill die Abwärme genutzt und damit das Spülwasser geheizt. Eine Besteck-Poliermaschine sorgt für Besteck ohne Wasserflecken. Der Elektro-Verteiler wurde komplett erneuert und sorgt für sichere elektrische Verbindungen. Die in die Jahre gekommene Theke wurde durch eine neue ersetzt. Insgesamt flossen rund 20 000 Euro als investive Maßnahme.

Angeführt von der Kurkapelle und Geißbock „Florian“ zieht die Feuerwehr vom Gerätehaus zum Schonacher Volksfest im Obertal.
Foto: Hans-Jürgen Kommert
Sitzt: Mit dem zweiten Schlag schafft es Bürgermeister Jörg Frey (vorne links) den Zapfhahn bombenfest im Fass zu versenken, so dass er dann gemeinsam mit Artur Welte als Vertreter der Brauerei Freibier ausschenken kann.
Foto: Hans-Jürgen Kommert
Blick hinter die Kulissen beweist – schon sehr früh hat die Mannschaft des Fördervereins der Feuerwehr viel zu tun.
Foto: Hans-Jürgen KommertFehrenbach konnte mit Kommandant und Festwirt Georg Schilli auch wieder besondere Gäste begrüßen: Seit 1984 besucht regelmäßig eine Abordnung der Partner-Feuerwehr St. Wendel das Fest. Mit schwungvoller Festzelt-Musik der Kurkapelle verging der Nachmittag kurzweilig. Sehr zügig füllte sich bereits zu früher Stunde das riesige Zelt. Da das Wetter mitspielte, war auch der Vergnügungspark der Firma Gebauer durchgehend gut gefüllt. Kinder sorgten dafür, dass ihre Eltern den Geldbeutel immer wieder öffnen durften – wobei der „Dance-Express“ eher etwas für Erwachsene war.
Das Kinderkarussell, diverse „Kraft“-Angebote, Geschicklichkeitsspiele und der Auto-Scooter waren jedoch bei den jüngeren Besuchern sehr beliebt. Auch der Stand mit „Churros“, einer iberischen Gebäckspezialität, war begehrt.
Besucher bestens versorgt
Hinter den Kulissen wurde intensiv daran gearbeitet, dass jeder Festbesucher stets bestens versorgt war – und die Jugendfeuerwehr war immer unterwegs mit Bollerwägen, um leere Gläser und schmutziges Geschirr einzusammeln.
Am frühen Abend brachte mit den „Breg Brass Buebe“ eine heimische Formation beste Laune ins Festzelt – es gab viele Zugaben, bevor die Jungs die Bühne verlassen durften. Und nach ihnen startete die große Volksfestparty mit der Band „Partymaschine“ – die siebenköpfige Band aus den Räumen Tuttlingen und Villingen-Schwenningen sorgte bis weit nach Mitternacht für hammermäßige Stimmung.
Am Sonntag ging es musikalisch weiter mit der Kurkapelle Schonach und der Blaskapelle „Peng“, abends stand die Verlosung der Tombola an. Am Montag geht das Fest um 11 Uhr weiter. Die „Schonachenbacher Spätlese“ unterhält ab 14 Uhr, Spiel und Spaß für Kinder gibt es ab 15 Uhr und zum Handwerkervesper wird ab 17 Uhr eingeladen. Zum Ausklang spielt „Hautnah“ ab 18 Uhr.