Feuerwehr Schönwald: Beim Waldbrand in Schramberg im Einsatz

Wie unverzichtbar die Feuerwehr ist, beweisen die Aktiven gemeinsam mit der Jugendabteilung stets bei der offiziellen Hauptübung.
Hans-Jürgen Kommert- Feuerwehr Schönwald bilanziert: 13 Brände, neun technische Hilfen, 3520 Stunden Einsatz.
- Neues Waldbrand-Spezialfahrzeug im Einsatz – intensiver Einsatz beim Waldbrand in Schramberg.
- 14 Gesamt-, fünf Maschinisten-, fünf Atemschutz- und weitere Proben stärken Einsatzbereitschaft.
- Personal bleibt bei 35 Männern; mehrere Lehrgänge bestanden, u.a. Türöffnung und Sprechfunk.
- Geplantes Gerätehaus: Bürgermeister hofft auf Spatenstich noch in diesem Jahr.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Seit drei Jahren findet die Generalversammlung der Feuerwehr Schönwald im Schützenhaus statt – wie seit vielen Jahren nach der Hauptprobe. Abgesagt hatte Kreisbrandmeister Florian Vetter. Ihn vertrat der stellvertretende Kreisbrandmeister Ralf Heizmann. Ebenso erschienen war der stellvertretende Vorsitzende des Kreisfeuerverbands, Reinhard Link.
Einsatztechnisch war einiges geboten – 13 Brände, neun technische Hilfeleistungen, zwei Einsätze der Führungsgruppe C sowie ein Sicherheitsdienst prägten die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr, wie Schriftführer Fabian Fehrenbach darstellte.
Leider waren einige der Einsätze völlig umsonst, weil es in der Regel um angebranntes Essen ging. Bedingt durch das neue Spezialfahrzeug Waldbrand wurde die Schönwälder Wehr zu einigen Wald- und Flächenbränden dazu geholt – der wohl intensivste war der in Schramberg. Um für die zahlreichen Einsätze gerüstet zu sein, gab es etliche Proben, davon 14 Gesamt-, fünf Maschinisten-, fünf Atemschutz-, vier Instandsetzungs- sowie mehrere Proben des Führungspersonals und der Führungsgruppe C.

Kommandant Andreas Faller (Mitte) und sein Stellvertreter Michael Pfaff (rechts) verabschieden Karl Rombach, den langjährigen Obmann der Alterswehr.
Hans-Jürgen KommertNeben einem gesundheitlich bedingten Austritt konnte Kommandant Andreas Faller auch eine Neuaufnahme vorweisen, was die Personalstärke bei 35 Männern konstant hält. Dazu seien zahlreiche Lehrgänge mit Erfolg absolviert worden. Unter anderem nahmen zwölf Mitglieder samt Kommandanten an zwei Modulen der „Grundausbildung für Einsatzkräfte im Internationalen Bevölkerungsschutz“ teil.
Teil des europaweiten Waldbrandkonzepts
Dies hänge mit dem „Waldbrand-Unimog“ zusammen, der sei Teil des europaweiten Waldbrandkonzepts sei. Zwei Kameraden nahmen am Kurs „Türöffnung“ teil. Daneben hätten zwei Kameraden den Maschinisten-Lehrgang bestanden, vier weitere den Sprechfunker-Lehrgang. Alles in allem waren die Kameraden 3520 Stunden für die Bevölkerung tätig, 744 waren reine Einsatzzeit.
Bürgermeister Christian Wörpel ging kurz auf die vielfältigen Aufgaben der Wehr ein. Dabei wies auf das hohe Vertrauen hin, welches die Floriansjünger bei der Bevölkerung genössen. Verwaltung und Gemeinderat stünden voll hinter der Feuerwehr. Er hoffe, den Spatenstich für das neue Gerätehaus noch in diesem Jahr durchführen zu können.
Neben zahlreichen Ehrungen für vollständigen Probenbesuch wurde in Abwesenheit Alfred Fehrenbach für 40 Jahre Mitgliedschaft bei der Wehr ausgezeichnet. Verabschiedet als Obmann der Altersmannschaft wurde Karl Rombach. Sein Nachfolger ist Paul Scherer.