Feuerwehr in Urach: Ein eingeklemmter Radfahrer muss geborgen werden

Technische Hilfeleistung bei einem Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen bildeten den Hauptteil der Uracher Herbstprobe. Rechts auf dem Foto Teilortskommandant Stefan Demattio im Gespräch mit Bürgermeister Heiko Wehrle.
Hartmut Ketterer- Uracher Feuerwehr probte technische Hilfe bei Unfall mit eingeklemmter Person.
- Vor dem Dorfgemeinschaftshaus lag ein Radfahrer unter dem Vorderrad, der Autofahrer war leicht verletzt.
- Mit Hebekissen hob die Wehr den Wagen an und befreite die Dummypuppe – die Stelle war gesichert.
- Parallel entstand im Pfarrhaus ein Küchenbrand, der unter Atemschutz gelöscht wurde.
- Führung und Bürgermeister lobten Zusammenarbeit, Ausrüstung und die vorbereiteten Abläufe.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Vor dem Dorfgemeinschaftshaus gab es einen Autounfall mit einem Radfahrer. Der Fahrer im Auto ist leicht verletzt, kann sich jedoch nicht selbst aus dem Fahrzeug befreien. Schlimmer hat es den Radfahrer erwischt, der eingeklemmt unter dem Vorderrad liegt. Wie bei einem realen Unfall sichern einige Wehrmänner die Unfallstelle ab. Der Autofahrer wird betreut, die Rettungsaktion besprochen und gleichzeitig so auch die psychische Situation des Verunfallten entschärft.
Mit dem Hebekissen wird das Auto angehoben
Parallel läuft die Bergungsaktion des eingeklemmten Radfahrers. Dabei nutzt die Feuerwehr den Hebekissenrettungssatz. Dieser ist seit einem Jahr im Gerätebestand der Uracher Feuerwehr. Mit verschiedenen Hebekissen aus strapazierfähigen Materialien, unterstützt durch Pressluft, können Lasten bis zu zehn Tonnen angehoben werden. Der Wagen ist zuvor mit Unterlegkeilen gesichert worden. Das Equipment des Hebekissenrettungssatzes wendet die Wehr an, um das Auto anzuheben. Das Befreien der eingeklemmten Person – in Form einer Dummypuppe – endet erfolgreich.
Doch auf den stellvertretenden Teilortskommandanten und Einsatzleiter Steffen Striebel sowie die 20 Feuerwehrleute wartet noch eine weitere Herausforderung. Der Hausbesitzer des Pfarrhauses, der den Unfall gemeldet hatte und zwischenzeitlich die Rettungsaktionen verfolgt, hat in der Aufregung das Essen auf dem Herd vergessen. Als er nach Hause gehen will, ist die Küche in Brand geraten und verraucht. Mit Atemschutz geht es deshalb zur Brandbekämpfung ins Pfarrhaus.
Vom Weiher neben dem Dorfgemeinschaftshaus verlegen die Wehrmänner die Löschwasserversorgung. Der Rauch im Pfarrhaus wird mit einem Drucklüfter beseitigt.
Erst jetzt galt es, das Fazit der Herbstprobe zu ziehen. Teilortskommandant Stefan Demattio gefiel die Übung. Demattio lobte die gute Zusammenarbeit seiner Männer. Vöhrenbachs Kommandant Oliver Schrenk dankte wie Demattio und hob die gute Idee der technischen Hilfeleistung mit den Hebekissen hervor. Anerkennung gab es auch von Bürgermeister Heiko Wehrle, der den Einsatz der vielen Geräte und die gezielten Abläufe, bei denen jeder Handgriff sitzt, unterstrich. Ortsvorsteher Markus Dannecker attestierte den einheimischen Wehrmännern und Jungfeuerwehrmitgliedern, dass die Übung gut vorbereitet abgelaufen sei. Trotz nur sechs Grad Temperatur verfolgten viele Kinder mit Eltern die Herbstprobe.
