Feuerwehr Furtwangen: Die vielen Einsätze fordern die Feuerwehr mit ihren Abteilungen

Eine ganze Reihe von Ehrungen für langjährigen Dienst in der Feuerwehr konnten (hinten, von links) der stellvertretende Kreisbrandmeister Stefan Schuldis, Bürgermeister Josef Herdner und Gesamtkommandant Jochen Löffler aussprechen. Geehrt wurden (von links, vorne) Frank Burger, Daniela Straub, Florian Straub, Thomas Wehrle und Kai Stäudinger sowie (Mitte) Markus Klausmann, Ulrich Straub, Maik Faller und Johannes Linder.
Stefan HeimpelBemerkenswert ist auch die große Anzahl an Fortbildungen und vor allem die starke Kinder- und Jugendfeuerwehr.
Reibungslos und dank einer perfekten Vorbereitung lief die Hauptversammlung der Feuerwehr Furtwangen reibungslos und dieses Mal sogar in Rekordzeit ab. Gesamtkommandant Jochen Löffler berichtete, dass 58 Mitglieder der Wehr verschiedene Lehrgänge absolviert haben. 24 Teilnehmer errangen gemeinsam mit Kameraden aus Gütenbach das Leistungsabzeichen in Bronze beziehungsweise Gold.
Mit 153 Aktiven hat sich die Zahl dank Übernahmen aus der Jugendfeuerwehr leicht erhöht. 40 Jugendliche ab elf Jahren in der Jugendfeuerwehr und 15 Kids in der Kinderfeuerwehr werden von insgesamt 27 Betreuern betreut und sind damit ein Garant für den Fortbestand der Feuerwehr. Dazu sind noch „28 Männer im besten Alter“ in der Altersmannschaft gemeldet.
102 Einsätze verschiedenster Art
Bei den 102 Einsätzen verschiedenster Art, 21 weniger als im Vorjahr, war 16 mal mehr als nur eine Abteilung tätig. Siebenmal gab es Nachbarschaftshilfe in den benachbarten Gemeinden. Insgesamt wurden 2179 Einsatzstunden erbracht. Besonders hob er den Großbrand in der Wilhelmstraße mit allen Abteilungen hervor. Damit konnte das Feuer nur auf ein Objekt begrenzt werden.
Die Feuerwehr freut sich auf den neuen vom Gemeinderat genehmigten Gerätewagen Katastrophenschutz, der im Herbst dieses Jahres geliefert werden soll. Damit sei man in Furtwangen noch breiter aufgestellt und flexibler. Löfflers Dank galt Verwaltung und Gemeinderat für die breite Unterstützung und das allzeit offene Ohr. Ebenso hob er das gute Miteinander mit den Wehren in der Nachbarschaft sowie mit den anderen Blaulichtorganisationen hervor.
Rund um die Uhr einsatzbereit
Bürgermeister Josef Herdner dankte den Feuerwehrleuten für ihre Bereitschaft, 365 Tage im Jahr rund um die Uhr zum Schutz der Bevölkerung bereitzustehen. Erstaunlich sei die umfangreiche Nachwuchsarbeit. Das neue Fahrzeug werde die Möglichkeiten der Feuerwehr noch flexibler machen. Dabei ist die Feuerwehr nach seiner Einschätzung von der Ausrüstung her sehr gut aufgestellt. Beeindruckt war er vom reibungslosen und effektiven Einsatz beim Großbrand in der Wilhelmstraße.
Der stellvertretende Kreisbrandmeister Stefan Schuldis betonte, dass die Feuerwehrleute immer für ihre Mitmenschen einstehen. Dabei müsse man auch beobachten, dass die Gemeindehaushalte immer enger würden. Von steigender Bedeutung sei die Zusammenarbeit zwischen den Kommunen und auch mit der Hochschule Furtwangen. Auch er hob die Bedeutung der hervorragenden Jugendarbeit hervor.
Eine ganze Reihe von Ehrungen
Eine ganze Reihe von Ehrungen stand auf der Tagesordnung bei der Feuerwehr, die gemeinsam von Kommandant Jochen Löffler, Bürgermeister Josef Herdner und dem stellvertretenden Kreisbrandmeister Stefan Schuldis durchgeführt worden: Für 25 Jahre aktiven Dienst erhielt Thomas Wehrle (Rohrbach) das silberne Feuerwehrehrenzeichen des Landes und wurde zum Ehrenmitglied der Feuerwehr ernannt. Das Ehrenzeichen in Bronze für 15 Jahre aktiven Dienst erhielten Frank Burger (Linach) und Kai Stäudinger (Rohrbach).
Für 30 Jahre Dienst mit der goldenen Ehrennadel der Feuerwehr Furtwangen geehrt wurden Markus Klausmann, Ulrich Straub (beide Linach), Daniela Straub und Florian Straub (beide Stadt). Mit Silber geehrt wurden für zehn Jahre Dienst Andreas Dold (Schönenbach), Florian Holstein (Stadt) und aus Neukirch Maik Faller, Mike Hübsch und Johannes Linder.