Festivalwoche in St. Georgen
: Finale krönt den Bergstadtsommer

Erfolgreich wurde der Bilderbuch-Bergstadtsommer 2026 in der St. Georgener Stadthalle beendet. Alle Vorstellungen waren mit Erfolg gekrönt.
Von
Siegfried Kouba
St. Georgen
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Freudig nehmen die Akteure nach der Darbietung von Rachmaninows 3. Klavierkonzert den Applaus entgegen (vorn von rechts): Dirigent Karsten Dönneweg, Pianist Frank Dupree und Konzertmeisterin Gesa Jenne-Dönneweg.

Freudig nehmen die Akteure nach der Darbietung von Rachmaninows 3. Klavierkonzert den Applaus entgegen (vorn von rechts): Dirigent Karsten Dönneweg, Pianist Frank Dupree und Konzertmeisterin Gesa Jenne-Dönneweg.

Siegfried Kouba
  • Finale des Bergstadtsommers 2026 in St. Georgen mit Konzert in der Stadthalle.
  • Programm: Rachmaninows 3. Klavierkonzert, Tschaikowskis Fünfte und Ravels Bolero.
  • Frank Dupree überzeugte am Klavier – beim Bolero spielte er die Snare-Drum.
  • Dirigent Karsten Dönneweg führte präzise, das Schwarzwald Kammerorchester klang niveauvoll.
  • Dank an Stadtvertreterinnen Hedwig König und Kerstin Wieland sowie an Gesa und Hanno Dönneweg.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Herausragende Werke von Rachmaninow, Tschaikowsky und Ravel begeisterten die Zuhörer, die mit jubelndem Applaus dankten.

Hauptorganisator Karsten Dönneweg war froh über den guten Besuch der Festivalwoche. Sein Dank galt der Stadt, gerichtet an Bürgermeisterstellvertreterin Hedwig König und Kulturamtsleiterin Kerstin Wieland.

Auch seinen Geschwistern Gesa und Hanno dankte er, die für professionelle Besetzung aller Orchesterstimmen sorgten.

Drei Monolithe der Konzertliteratur standen auf dem Programm: Rachmaninows 3. Klavierkonzert, Tschaikowskis „Fünfte“ und Ravels „Bolero“.

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Die innere Verbindung der Komponisten fand man in ihrer selbstkritischen Betrachtung, der emotionalen Dimension und den umrankenden Anekdoten. Trotz „Elefanten-Konzert“, „Kitsch“ und „ein Verrückter“ fanden alle Werke einen raschen Durchbruch und wurden wegen ihrer tiefgehenden Aussagekraft zu Publikumslieblingen.

Niveauvoll ist das Schwarzwald Kammerorchester zu hören. Dafür gibt es Blumen aus der Hand von Hedwig König.

Niveauvoll ist das Schwarzwald Kammerorchester zu hören. Dafür gibt es Blumen aus der Hand von Hedwig König.

Siegfried Kouba

So war auch die positive Wirkung der St. Georgener Aufführung zu werten. Maßgeblich trug der Pianist Frank Dupree dazu bei, der neben pianistischem Auftritt die Snare-Drum beim Bolero bediente.

Dupree, der schon mehrfach zu erleben war, hat mittlerweile eine Reife erreicht, die international geschätzt wird. Er konnte alle Anforderungen des Rachmaninow-Konzertes meistern. Wie er das Werk verinnerlichte, war schnell zu spüren. Sein energischer Anschlag, die klare Phrasierung, das sichere Tempo, die leuchtenden Kadenzen, berauschende Klänge und lyrische Passagen rundeten das Allegro ma non tanto ab.

Kraft und Pracht

Nach langer Orchestereinleitung des Adagios mit dem Schluss-Scherzo wurden die oft schwierige Spieltechnik und die gefühlvolle Behandlung bewundert. Das Finale schließlich bot Kraft und Pracht.

Nicht nur hier waren Aufmerksamkeit, Einsatzfreude, Energie und musikalische Ausstrahlung des Orchesters zu bewundern. Die Attribute trugen auch die Tschaikowski-Sinfonie. Hier lief Dirigent Karsten Dönneweg zur Hochform auf. Mit genauen Einsätzen per Taktstock und weit ausladender Bewegung führte er die Musiker.

Sie folgten bei Crescendi, boten feine Pianostellen, erzeugten Klangstürme und spielten herrliche Soli. Die waren auch bei der „Bernstein-Karawane“ des Boleros zu bewundern, genau wie der durchgängige Einsatz des Trommlers Frank Dupree.

Das „Schwarzwald Kammerorchester“ hatte wieder hohe Qualität bei sachlicher und fachlicher Kompetenz bewiesen.