Familientheater in Königsfeld: Beim Burgspektakel lüftet sich das Geheimnis um „Wakebele“

Anna freundet sich mit einem einsamen Drachen an.
Stephan HübnerMit dem fantasievollen Familientheater „Wakebele“ wartete das Burgspektakel auf. Kleine Besucher mischten eifrig bei der wunderlichen Abenteuerreise eines kleinen Mädchens mit.
Geschrieben hatte das Stück Olaf Jungmann, der es zusammen mit Jessica Lippert und Dietmar Schlau auf die Bühne brachte. Erzählt wurde die Geschichte von Anna, die um ihren kranken Freund Paul bangt, aber selbst von dem allwissenden Dr. Distel keine Hilfe bekommt. Der erzählt nur vom ominösen „Wakebele“-Zauber eines gewissen Heilers namens Kneipp.
Die Geschichte lässt Anna keine Ruhe, so dass sie sich aufmacht, um mehr über diesen Zauber zu erfahren. Auf ihrer Reise begegnet sie allerlei wundersamen Kreaturen, beispielsweise dem ehrwürdigen Cornelius Barsch oder Prinzessin Lapislazuli und ihrem Universalgelehrten, einem Floh namens Po.
Ein garstiger Drachen
Lustig und auch etwas gruselig für manch jungen Besucher war die Begegnung Annas mit einem garstigen, aber eigentlich einsamen Drachen. Kräuterknut wiederum bewacht einen Garten, kann sich aber nicht mehr erinnern, warum. Weitere Hinweise auf die Bedeutung von Wakebele gibt ein Vogel, der um seine, vom „Großmeister der Verderbung“ versteinerte Gemahlin trauert.

Eine weise Schildkröte hilft Anna, das Geheimnis um Wakebele zu lüften.
Foto: Stephan HübnerAm Ende ihrer Reise trifft Anna schließlich auf eine alte, weise Schildkröte, die sie über die wahre Bedeutung von Wakebele aufklärt, was die Geschichte zu einem guten Ende bringt.
Die Kinder waren trotz einsetzendem Regen völlig fasziniert von der Geschichte und den Figuren, denen die drei Darsteller mit verstellten Stimmen Leben einhauchten. Immer wieder waren die kleinen Besucher auch zum Mitmachen aufgerufen, und bereichert wurde das Stück mit mehreren Liedern.