Entenrennen in Furtwangen: Quietscheentchen überfluten die Breg

Rund 1400 Quietscheentchen wurden vor Rennbeginn von einem Bagger in die Breg gekippt.
Raphael Sickinger- Rund 1400 Quietscheentchen traten beim Entenrennen auf der Breg in Furtwangen an.
- Das Rennen fand am Freitag, 19. Juni, statt – viele Zuschauer trotz großer Hitze.
- Start an der Brücke Rößleplatz, Ziel an der Brücke Baumannstraße, Strecke 150 Meter.
- Helfer setzten festhängende Enten wieder in die Strömung, damit alle das Ziel erreichen.
- Ente 1728 gewann ein I-Pad, Nummer 308 Airpods, Nummer 844 einen Bluetooth-Lautsprecher; Erlös für Bregtäler Kinderfonds.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Zum fünften Mal schwammen tausende Quietscheentchen auf der Breg um den Sieg. Das mittlerweile traditionelle Entenrennen in Furtwangen fand am Freitag, 19. Juni, statt und wurde trotz der großen Hitze von zahlreichen Zuschauern begeistert verfolgt.
Nach kurzen Ansprachen von Bürgermeister Florian Merz und Michael Kost, Dozent an der Hochschule Furtwangen, wurde das Rennen eröffnet. Gemeinsam zählten die Besucher den Countdown von drei herunter. Zunächst wurden die Bürgermeister-Ente und die Rektorin-Ente ins Wasser geworfen, anschließend kippte ein Bagger die übrigen Quietscheentchen in die Breg.

Das Rennen begann an der Brücke Rößleplatz und endete 150 Meter weiter an der Brücke Baumannstraße.
Raphael SickingerMit großer Euphorie verfolgten vor allem die Kinder das Rennen entlang der Breg. Jede einzelne Gummiente ist mit einem individuellen QR-Code und einer Nummer ausgestattet. Über den QR-Code lässt sich nach dem Rennen feststellen, ob die jeweilige Ente einen Gewinn erzielt hat.
Überholmanöver kurz vor dem Ziel
Die Zuschauer feuerten ihre Enten entlang der 150 Meter langen Strecke an. Einige Enten blieben jedoch früh hängen, da die Breg derzeit nur wenig Wasser führt. Deshalb mussten zwei Helfer immer wieder nachhelfen und die Enten zurück in die Strömung setzen, damit alle das Ziel erreichen konnten. Trotzdem verfolgten die Besucher das Rennen mit großer Spannung.

Am Ende werden die Enten durch eine Verengung zusammengetrieben, sodass immer nur eine Ente den Zieleinlauf durchschwimmt und dabei registriert wird.
Raphael SIckingerUnabhängig davon, wie die Enten ins Ziel kommen – ob kopfüber, auf dem Rücken, seitlich liegend oder völlig erschöpft –, ist jeder Zieleinlauf laut Regelwerk gültig. Kurz vor dem Ziel gelang einer Ente noch ein entscheidendes Überholmanöver, mit dem sie sich den ersten Platz sicherte. Dafür gab es großen Applaus von den Zuschauern. Nach dem Zieleinlauf wurden die Enten wieder eingesammelt.
Ente 1728 ist die Schnellste
Das Projekt wird durch ein Sponsoring-Konzept unterstützt. Zahlreiche regionale Unternehmen stellen dabei attraktive Preise zur Verfügung.
Den ersten Platz belegte Ente Nummer 1728 und gewann ein I-Pad. Den zweiten Platz sicherte sich Ente Nummer 308 und erhielt Airpods. Der dritte Platz ging an Ente Nummer 844, die mit einem Bluetooth-Lautsprecher belohnt wurde.
Neben dem Spaß steht vor allem der gute Zweck im Vordergrund: Der Erlös aus dem Verkauf der Enten kommt dem Bregtäler Kinderfonds zugute.
Die Siegerliste kann unter Über uns - Entenrennen auf der Breg eingesehen werden.
