Einzelhandel in Triberg
: Von der Schuhmacherwerkstatt zum  Fachgeschäft

Eugen Rapp legte 1956 den Grundstein, heute führt Markus Cariboni das Schuh- und Sporthaus Rapp in Triberg in dritter Generation – und blickt trotz schwieriger Zeiten nach vorn.
Von
Hans-Jürgen Kommert
Triberg
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Alle Schuhe sollten gut passen, insbesondere gilt das für Wander- und Bergschuhe. Um zu testen, wie sie bergab und im Gelände halten, hat das Schuh- und Sporthaus Rapp diesen „Wanderpfad“ aufgebaut

Alle Schuhe sollten gut passen, insbesondere gilt das für Wander- und Bergschuhe. Um zu testen, wie sie bergab und im Gelände halten, hat das Schuh- und Sporthaus Rapp diesen „Wanderpfad“ aufgebaut

Hans-Jürgen Kommert
  • Schuh- und Sporthaus Rapp in Triberg besteht seit 70 Jahren – stets in Familienhand.
  • Gründung: 1956 eröffnete Eugen Rapp ein Schuhgeschäft, zuvor Werkstatt in der Schwendistraße.
  • 1970 Umbau, 1971 übernahmen Brunhilde und Karl Cariboni und ergänzten Sportartikel.
  • Seit 2002 führt Markus Cariboni mit Frau Steffi das Haus, Versandhandel bereitet Probleme.
  • Jubiläumsverkauf: Donnerstag, 15. Oktober, bis Samstag, 31. Oktober, mit Schnäppchen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

70 Jahre, drei Generationen: Das Schuh- und Sporthaus Rapp in Triberg feiert in diesem Jahr den 70. Geburtstag und war stets im Familienbesitz – ein im Einzelhandel eher seltenes Ereignis.

Daher feiert es die Familie auch gebührend: Von Donnerstag, 15. Oktober, bis Samstag, 31. Oktober, wird es einen großen Jubiläumsverkauf geben, wie Inhaber Markus Cariboni erklärt.

Er ist noch immer stolz auf Großvater Eugen Rapp, der das heute renommierte Geschäft gegründet hat. Der Großvater begann mit einer kleinen Schuhmacherwerkstatt in der Schwendistraße. Sein guter Ruf und ein wachsender Kundenstamm führte zum Kauf des Hauses in der Schulstraße, in dem sich das Familienunternehmen noch heute befindet.

Im Jahr 1956 eröffnete er im Untergeschoss ein Schuhgeschäft für Frauen, Männer und Kinder, während er mit Familie die oberen Etagen bewohnte. Beim Schuhverkauf wurde er von seiner Frau Ida unterstützt.

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Umbau zur Vergrößerung der Ausstellungsfläche

Bald wurde die Verkaufsfläche zu klein, weshalb die Großeltern einen Teil der Werkstatt zum Laden dazuschlugen, schilderte Markus Cariboni den weiteren Verlauf. Doch schon 1970 wurde erneut umgebaut zur Vergrößerung der Ausstellungsfläche – und ein Jahr später übernahmen Rapps Tochter Brunhilde und ihr Ehemann Karl Cariboni das Geschäft, und erweiterten das Angebot um Sportartikel. Im Jahr 1979 wurde das Geschäft als Schuh- und Sporthaus Rapp eröffnet. Die beiden führten das Geschäft mit dem vielfältigen Angebot noch mehr als zwei Jahrzehnte weiter, bis im Jahr 2002 Sohn Markus die Geschäftsführung übernahm.

In dritter Generation führt der gelernte Einzelhandelskaufmann gemeinsam mit seiner Frau Steffi das 70 Jahre alte Unternehmen in eine unsichere Zukunft – auch ihnen macht der Versandhandel Probleme. Er habe sozusagen live erlebt, dass Kunden vor dem Geschäft darüber gesprochen hätten, sich zunächst ausgiebig beraten zu lassen, um anschließend im Internet nach dem günstigsten Angebot zu suchen.

Feier mit Familie und Angestellten

Gemeinsam mit Familie und Angestellten wird intern gefeiert. Doch zunächst dürfen die Kunden freuen, die ab dem 15. Oktober beim Jubiläumsverkauf in den Genuss von Schnäppchen kommen werden. „Glückliche Füße" verspricht das Unternehmen, dazu kommt hochwertige Outdoor-Bekleidung.